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Beim Wandern wie hier durch die Lüneburger Heide können Menschen "herunterkommen" und die Natur genießen. Foto: Imago

Früher hatte Wandern ein leicht angestaubtes Image, heute haben es viele Menschen neu für sich entdeckt. Wandern in Deutschland ist wieder in. Bewegung an der frischen Luft macht eben nicht nur glücklich, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Nicolas von Heyer wandert schon seit Kindertagen. Der zertifizierte Gesundheitswanderführer und Physiotherapeut aus Kiel spricht hier über seine Leidenschaft und stellt den Trend Gesundheitswandern vor.

Im Vieburger Gehölz bahnen sich Sonnenstrahlen glitzernd ihren Weg durch die Baumkronen. Leise raschelt der Herbstwind durch die Blätter. Nicolas von Heyer spürt den weichen Waldboden unter seinen Füßen. Die Luft riecht würzig nach Erde und Laub. Er atmet tief durch. Dann und wann streckt er beim Gehen seine Hand aus, berührt einen Baumstamm, streicht über ein Blatt, horcht still auf das Gezwitscher der Vögel und erkundet so die Umgebung mit all seinen Sinnen. Später wird er mit einer Wandergruppe hierher zurückkehren und sie an die schönsten Plätze im knapp 70 ha großen Wald im Kieler Süden führen. "Ich schaue mir die Strecken, die ich mit den Leuten gehen will, vorher immer an", verrät er. Doch davon später mehr.

Schon als kleiner Junge von fünf Jahren ging es in den Ferien für ihn und seine zwei Geschwister hoch in die Südtiroler Berge hinaus. Mutter Ute, eine Sportlehrerin, und Vater Wolfgang, beschäftigt bei der Bundeswehr, waren begeisterte Wanderer und nahmen ihren Nachwuchs von Kindesbeinen an mit in die freie Natur. Der Funke sprang schnell auf ihren Sohn Nicolas über. Der heute 51-Jährige bezeichnet das Wandern als seine große Leidenschaft. Schon etliche Regionen der Welt hat er sich "erwandert", war in Schweden, Norwegen und Deutschland unterwegs. Mit seiner Schwester erklomm er sogar den Kilimandscharo, den höchsten Berg Afrikas. "Oft bin ich auch mit meinem Vater allein gewandert. Die gemeinsamen Touren waren eine gute Gelegenheit für vertrauensvolle Gespräche, weil er ansonsten beruflich sehr eingespannt war", blickt er zurück.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 44/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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