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Der Leuchtturm Bülk vom Strand aus gesehen. Er ist der älteste Leuchtturm in der Kieler Förde und gehört zur Gemeinde Strande. Zurzeit ist die Besucherplattform gesperrt, aber wenn sie geöffnet ist, bietet sich von dort eine grandiose Aussicht. Foto: Sigrid Querhammer

Seit Januar 2021 erstrahlt der Bülker Leuchtturm mit frischem grünen Band. Der älteste Leuchtturm in der Kieler Förde mit seinen insgesamt 25,60 m Höhe gehört zur Gemeinde Strande. Seit 1996 ist er öffentlich zugänglich. Von der Besucherplattform in 22 m Höhe bietet sich Besuchern eine grandiose Aussicht auf den Dänischen Wohld, die Kieler Förde und die Eckernförder Bucht – eigentlich, denn zurzeit ist er für Besucher gesperrt.

Ein Ausflug zum Leuchtturm lohnt sich trotzdem, nicht nur wegen des Leuchtturmpavillons am Fuße des Leuchtturms und der Fotos, die man so kreieren kann, dass man den Bauzaun nicht sieht, sondern wegen ganz viel Natur und Schiffen, die man beobachten kann. Von einer Aussichtsplattform in der Nähe des Leuchtturms hat man zusätzlich einen guten Blick zum jüngsten Leuchtturm an der Ostseeküste, zum erst 1967 in Betrieb genommenen Leuchtturm am Eingang der Kieler Förde. Wer etwas mehr Zeit mitgebracht hat und sich gern an der frischen Seeluft bewegt, auf den warten verschiedene Wanderwege.

Zirka 9 km lang ist ein Rundweg vom Leuchtturm Bülk zur Steilküste über Stohl zurück zum Turm. Wählt man die entgegengesetzte Richtung nach Strande, führt ein Rad- und Fußweg direkt an der Ostsee entlang bis ins Ostseebad Strande. Es lohnt sich, zwischendurch den Weg zu verlassen. Jenseits von Radweg und Straße vernässt die Gemeinde Strande in einem gemeinsamen Naturschutzprojekt mit der Arche Warder die Bülker Salzwiesen auf einer Fläche von insgesamt 270.900 m². Hier betreiben robuste englische Parkrinder mit ihren mächtigen Hörnern Landschaftspflege. Die Vierbeiner teilen sich die Wiesen mit Scharen von Wildgänsen. Hier soll aber auch neuer Lebensraum für Kiebitze, Brachvogel, Uferschnepfe und andere Vogelarten entstehen, die man mit etwas Glück ebenfalls hier beobachten kann. Durch die Wiedervernässung soll die Moorbodenzersetzung gestoppt werden und damit der Ausstoß von CO2.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 48/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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