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Diesen Porsche-Trecker, Baujahr 1962, hat schon sein Vater über die Felder in Nienborstel gesteuert. Hans Ernst Breiholz hat ihn komplett aufgearbeitet. Foto: Christiane Herrmann

Wenn man Hans Ernst Breiholz besucht, dann muss man Zeit mitbringen. Im seinem Privatmuseum in Nienborstel im Südkreis Rendsburg-Eckernförde entführt er jeden Besucher in die Vergangenheit – und dort kann man die aktuelle Zeit ganz schnell vergessen.

Exponat um Exponat deckt der ehemalige Postbeamte auf. Es kommen Schätze zum Vorschein. Nicht aus Silber und Gold, sondern Erinnerungsschätze, liebevoll zusammengetragen und hergerichtet. "Das hat angefangen mit unserem alten Einscharpflug", erzählt der Nebenerwerbslandwirt auf dem ehemaligen Heuboden seines Elternhauses. "Den habe ich auseinandergenommen, abgeschliffen und neu lackiert. Als ich damit fertig war, dachte ich: Das sieht ja ganz schön aus. Und dann habe ich mal rumgefragt, wer noch so einen alten Pflug zu Hause hat, und so hatte ich schon ganz schnell drei." Eines kam zum anderen. "Der eine hatte noch dies und der andere das, und bevor die Dinge auf dem Sperrmüll landen, habe ich gesagt: Lass sie lieber zu mir kommen." Seit gut 30 Jahren sammelt Breiholz nun alte Gebrauchsgegenstände, Gerätschaften aus der Landwirtschaft, Haushaltsgegenstände, Garten- und Küchengeräte, aber auch Werkzeuge mit und ohne Motor. Jedes Stück bekommt einen Aufkleber oder Anhänger mit dem Namen des Spenders und dem Ort, von dem es stammt.

Heute befinden sich gut 30 Pflüge verschiedenster Modelle und verschiedensten Alters in seinem Besitz. Viele von ihnen wurden ursprünglich noch mit Pferden gezogen. Aber auch Feldwagen, Dreschen und Grasschneider, Schlitten, Bollerwagen, Feuerwehrgeräte und ganze Küchenausstattungen sind darunter. "Und dann lagen da bei uns auch ein paar verrottete Hämmer. Die habe ich entrostet." Heute sind es so ungefähr 350 – Hämmer, Spitzhacken, Beile und Äxte.

"Ich bezahle nie etwas für die alten Dinge", erzählt der leidenschaftliche Sammler, "aber wenn mir jemand etwas bringt, dann verspreche ich, dass ich alles, was ich bekomme, auch bewahre. Das wird niemals verkauft, das bleibt hier!" So wird seine Sammlung ständig größer, aber "für große Maschinen habe ich leider keinen Platz mehr".

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 02/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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