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Ein Kanalblick im wahrsten Sinne des Wortes: Im Kanalgarten von Ingo Kruse und Doris Burghardt in Neuwittenbek finden sich kleine Skulpturen wie diese. Foto: Sigrid Querhammer

Blütenpracht und schattige Bäume, kleine Teiche und liebevoll gepflegte Wege, lauschige Plätze mit und ohne Kanalblick, kleine Skulpturen, sinnige Sprüche und so manches Andenken an die Schifffahrt – das alles und noch viel mehr hat der Kanalgarten in Neuwittenbek zu bieten.

Es ist genau diese Mischung, die ihn zu einem besonderen Ort macht. Nach langer Pause hat er seit Pfingsten wieder geöffnet. Der Eintritt in dieses kleine Paradies ist frei, allerdings ist es nicht mit dem Auto zu erreichen. An der Schule in Neuwittenbek ist die letzte Gelegenheit, das motorisierte Fahrzeug stehen zu lassen. Die letzten beiden Kilometer geht es weiter zu Fuß oder per Fahrrad über Wiesenwege und zum Schluss ein Stück den Radwanderweg am Nord-Ostsee-Kanal entlang. Der Weg ist gut ausgeschildert.

Ingo Kruse lebt seit 1984 im Haus des früheren Kanalbauamtes, hoch über dem Nord-Ostsee-Kanal, mitten im jetzigen Kanalgarten. Er ist nicht nur in Neuwittenbek aufgewachsen, sondern sagt von sich: "Ich bin im Garten aufgewachsen." Schon früh fuhr er mit Omas Gemüse auf den Markt. Seine Gärtnerleidenschaft kam hier oberhalb des Nord-Ostsee-Kanals in einem großen Gemüsegarten am Haus so richtig zur Entfaltung. "Ich habe so viel Gemüse geerntet, dass ich es kistenweise mit zur Arbeit genommen und an meine Kollegen verkauft habe", erinnert er sich. Dann wurde der Wasser- und Schifffahrtsingenieur "Pegel-Papst". Er hatte die Anlage, die die Pegelstände an der gesamten Nord- und an der Ostseeküste überwacht, zu betreuen. Das bedeutete viele Dienstreisen von der niederländischen bis zur polnischen Grenze und wenig Zeit für den Garten.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 32/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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