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Vorratshaltung bei den Landfrauen: Dieses Foto von 1948 dokumentiert das Einwecken von Gemüse vor 73 Jahren. Foto: LASH

Im vorigen Jahr konnte die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek in Kiel auf ihr 125-jähriges Bestehen zurückblicken. Das Schleswiger Landesarchiv im Prinzenpalais wurde 150 Jahre alt. Wegen der Corona-Pandemie fielen die Feierlichkeiten der beiden Institutionen der Geschichtskultur in Schleswig-Holstein recht still aus. Das Bauernblatt begab sich auf eine spannende Zeitreise zu den Archivalien.

Am historischen Sartori & Berger-Speicher ziehen majestätisch die Fähren nach Oslo und Göteborg vorbei. Hier am Kieler Hafen ist die Landesbibliothek seit 2002 beheimatet. Dass es sie überhaupt gibt, ist dem Gründer und Direktor Rudolf von Fischer-Benzon (1839-1911) zu verdanken. Der Landesbibliothekar baute aus verschiedenen Büchersammlungen der Provinzialverwaltung die Provinzialbibliothek auf, die 1895 zur öffentlichen Bibliothek wurde. Zu Beginn hatte sie ihren Platz im Haus der Provinzialverwaltung in der Kieler Gartenstraße, zog 1928 ins Kieler Schloss und war ab 1941 wegen des Krieges ins Kloster Cismar ausgelagert. Danach wurde sie in einer ehemaligen Kaserne im Norden Kiels provisorisch untergebracht und ab 1965 wieder im Schloss, bis sie ihre heutigen Räumlichkeiten fand.

"Die Landesbibliothek bewahrt einen wertvollen Teil unseres literarischen, künstlerischen und historischen Erbes und stellt ihn der Forschung, Öffentlichkeit und dem Diskurs zur Verfügung", bringt Julia Buchholz, Dezernatsleiterin für Landesgeschichte, die Aufgabe der Einrichtung auf den Punkt.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 15/2021 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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