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Der Kircheninnenraum lädt die Gläubigen zur Einkehr ein. Foto: Silke Bromm-Krieger

Anlässlich des Pfingstfestes besucht das Bauernblatt alljährlich eine Dorfkirche. In diesem Jahr ging es nach Nordfriesland auf die Halbinsel Eiderstedt. Dort gibt es in Katharinenheerd ein ganz besonderes Kleinod: die Kirche St. Katharina. Der Legende nach wurde die Kirche von zwei frommen Jungfrauen, Katharina und Heerda, um 1113 gegründet. Pastor Jörg Reglinski und Küster Georg Nissen stellen das kleine Gotteshaus vor.

Eine schlichte, einflügelige Holztür führt in die Kirche hinein. Georg Nissen ist hier an diesem Sonnabendvormittag mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Sorgfältig saugt er zwischen den Bankreihen den Staub vom Boden. Vor dem Altar hat er schon Stehtische für den nächsten Kirchenkaffee aufgebaut.

Seit 2017 kümmert sich der Verwaltungsangestellte nebenberuflich um "seine" Kirche. Er kennt ihre Geschichte aus dem Effeff und bietet auch Führungen an. Deshalb bittet Jörg Reglinski ihn zum Bauernblatt-Gespräch dazu, ist der Pastor doch erst seit dem 1. August 2019 für die Kirchengemeinden Tetenbüll/Katharinenheerd und Welt-Vollerwiek im Amt. Zudem wirkt er vertretungsweise in St. Peter-Ording.

Der ehemalige Husumer Militärpfarrer Reglinski erinnert sich noch genau an den Moment, als er das erste Mal im Rahmen einer Gottesdienstvertretung das Kirchlein betrat. "Ich fand es einfach nur schön, gemütlich und anheimelnd. Es ist dort ein bisschen so wie in einer guten Stube. Das Kirchenschiff strahlt Geborgenheit aus", schwärmt er.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 22/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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