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Ein Blick in die Ausstellung im Probstei Museum Schönberg. Foto: Silke Bromm-Krieger

Das Frauenleben im Mittelalter war arbeitsreich, hart und unerbittlich. Noch bis zum 25. Oktober beleuchtet eine Wanderausstellung im Probstei Museum Schönberg vielfältige Aspekte rund ums Thema. Die Schau informiert auch über den einstigen Alltag der Bäuerinnen.

Kein frohes Spektakel Mittelalterliche Events und Märkte erfreuen sich heutzutage großer Beliebtheit. Glühende Kohlen in Feuerkörben, aufregende Ritterspiele und das Treiben von Gauklern, Zauberern und Hexen üben auf die Besucher eine besondere Faszination aus.

Doch mit solch frohem Spektakel hatte das Mittelalter tatsächlich nur wenig gemein. "Mit der Ausstellung möchte ich weg von der Idealisierung und ein realistisches Bild dieser Zeit zeichnen", betont Ausstellungsmacherin Dr. Alice Selinger aus Dreieich in Hessen. Die Kunsthistorikerin hat sich intensiv mit der Stellung der Frau im Mittelalter beschäftigt. Herausgekommen ist eine Ausstellung, die die unterschiedlichen Rollen, Aufgaben und Tätigkeiten der Frauen mit Texttafeln, Abbildungen und Objekten veranschaulicht.

Ergänzend werden Themen wie Ehe, Empfängnisverhütung oder Prostitution behandelt. Dabei war die Recherche für die Präsentation gar nicht so leicht, denn in mittelalterlichen Texten und Quellen finden Frauen nur selten Erwähnung. Eine Ausnahme stellen hier die Geschichten von Heiligen, Mystikerinnen oder Königinnen dar.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 30/2020 unter der Rubrik "Land & Leute" und im digitalen Bauernblatt.

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