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Die Zapfen der Koreatanne in unterschiedlichen Reifestadien. Foto: Karin Stern

Die Zapfen der Nadelbäume weisen ganz unterschiedliche Farben und Formen auf. Das macht sie am Baum zu echten Hinguckern. Als schmückendes Beiwerk werden Zapfen gerne für winterliche oder weihnachtliche Dekorationen in Kombination mit Zweigen, Kerzen und anderen Zutaten verwendet. Für den Garten empfiehlt sich eine ganze Reihe unterschiedlicher Koniferen mit schmucken Zapfen.

Vor der Entscheidung für eine Konifere gilt es die Wuchshöhe des Baumes zu bedenken. Auf großen Grundstücken kommt so mancher Baum perfekt zur Geltung, der den Rahmen eines kleineren Gartens sprengen würde. Hinsichtlich der Größe zeigt sich die Familie der Tanne (Abies) recht variabel. Die Koreatanne (Abies koreana) bleibt mit 5 bis 8 m Höhe vergleichsweise klein. Neben dem eleganten, etagenförmigen Wuchs punktet sie mit bis zu 7 cm langen Zapfen.

Sie bestechen mit ihrer dunkelblauen Farbe. Veredelte Exemplare tragen besonders früh Zapfen. Die Koreatanne liebt einen windstillen Standort im lichten Schatten mit feuchtem, nährstoffreichem Boden. Die Coloradotanne (Abies concolor) erweist sich aufgrund ihrer Herkunft aus dem trockenen Südwesten der USA als recht trockenheitsverträglich. Ihr pyramidaler Wuchs streckt sich bis in die Höhe von 25 m.

Die zunächst blaugrünen, später sich ins Violette färbenden Zapfen fallen im Herbst ins Auge. Die Tränenkiefer (Pinus wallichiana) eignet sich mit einer Höhe von um die 30 m ebenfalls nur für große Grundstücke. Ab dem zehntenStandjahr bilden sich bis zu 30cm lange Zapfen. Sie stehen zunächst aufrecht und sind blaugrün, färben sich dann hellbraun bis grau und hängen ab dem zweiten Jahr herab. Die unreifen Zapfen scheiden Harztropfen aus, darauf bezieht sich der Name Tränenkiefer.

Wer eine Zirbelkiefer (Pinus cembra) pflanzt, holt sich einen echten Spätzünder in den Garten. 60 bis 80 Jahre lässt sich die Zirbelkiefer Zeit bis zur Bildung der ersten Zapfen. Langsam geht es auch beim Zuwachs, der bei etwa 15 bis 25 cm pro Jahr liegt. Dennoch kann es die schlanke Zirbelkiefer auf bis zu 25 m Höhe bringen. Als Methusalem unter den Koniferen erreicht der Baum locker ein Alter von 700 Jahren.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 52/53/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

 

 

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