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Der Anbau von Porree im Gemüsegarten lohnt sich. Foto: Karin Stern

Je nach Erntezeit unterscheiden wir zwischen Sommer-, Herbst- und Winterporree. Frisch vom Beet bereichern die zarten Stangen derzeit den Speiseplan. Späte Sorten lagert man besser vor dem Frost ein. Das Ausfallrisiko durch nasskalte Witterung ist hoch.

Porree, in einigen Regionen Deutschlands auch als Lauch bezeichnet, mag einen sonnigen Standort und mittelschweren Boden mit guter Wasser- und Nährstoffversorgung. Aufgrund des hohen Wasserbedarfs gedeiht Porree in feuchten Sommern besser als in trockenen Jahren. Längere Hitzeperioden hemmen das Wachstum. Für den Frischverbrauch erntet man Porree nach Bedarf. Die helllaubigen Sommersorten sind frostempfindlich und haben weichere Blätter als die Wintersorten.

Die Blätter sind von einer Wachsschicht überzogen, die bei den blaugrünen Wintersorten etwas dicker ausfällt als bei den Sommer- und Herbstsorten. Je kräftiger dieser Schutzfilm, desto besser vertragen die Pflanzen Frost. Dennoch ist die Überwinterung auf dem Beet nicht zu empfehlen, da bei gefrorenem Boden nicht geerntet werden kann. Zudem muss man bei nasskalter Witterung mit Ausfällen durch Fäulnis rechnen. Viele Gärtner ernten daher rechtzeitig vorher und lagern die Stangen samt Wurzelballen in Erde eingeschlagen an einem frostfreien Ort.

Der Grundstein für die Ernte langer, weißer Schäfte wird bei der Pflanzung gelegt. Sie erfolgt als sogenannte Lochpflanzung in tief gelockertem Boden. Mithilfe eines Pflanzholzes drückt man ein 15 bis 20 cm tiefes Loch in den Boden, lässt den Setzling so tief hineingleiten, dass die letzte Blattspitze noch aus dem Boden herausschaut, und drückt die Erde gut an. Ein Pflanzabstand von 30 x 15 cm lässt jeder Stange ausreichend Raum für die Entwicklung. Während der Kultur häufelt man zwei- bis dreimal Erde rund um den Schaft. Ein gut mit reifem Kompost versorgtes Beet bietet optimale Startbedingungen. Alternativ gibt man zwei bis drei Wochen nach der Pflanzung einen mineralischen oder organischen Gemüsedünger nach Packungsanweisung.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 38/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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