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Einjährige Pflanzen, zu denen viele Ackerbeikräuter gehören, überwintern als Samen. Hier das Acker-Täschelkraut mit den in den Fruchtständen durchschimmernden Samen. Foto: Hans-Dieter Reinke

Auch Pflanzen müssen gut über den Winter kommen, vor allem bei Frostbedingungen, die umso unangenehmer sein können, je tiefer die Temperaturen sind. Die Pflanzen haben sich so einiges einfallen lassen, um den Winter unbeschadet zu überstehen. Problemlos klappt es im Garten bei heimischen Pflanzenarten oder Zierpflanzen aus klimatisch vergleichbaren Regionen. Bei vielen Pflanzen aus wärmeren Regionen muss der Gärtner für einen ausreichenden Frostschutz seiner Kübel- und Gartenpflanzen sorgen.

Wenn es kalt und frostig wird, gehen wir in unsere beheizten Wohnungen oder ziehen uns einen warmen Mantel über, aber was machen die Pflanzen, um über die für sie ungünstige winterliche Jahreszeit zu kommen? Niedrige Temperaturen schränken die Aktivitäten stark ein, und Frost führt durch Eisbildung in den wasserhaltigen Zellen zu deren Zerstörung.

Eine Möglichkeit, die alle Pflanzen zur Verbreitung nutzen, die aber auch dem Überdauern ungünstiger Bedingungen dienen kann, sind Samen und Früchte. Viele enthalten als Ruhestadien kaum Wasser und sind von schützenden Hüllen unterschiedlicher Art umgeben. Für die Gruppe der einjährigen Pflanzen (Annuellen), die nur während einer Vegetationsperiode wachsen, blühen und Samen ausbilden, ist es die einzige Form der Überwinterung. Die Winterzeit überstehen sie dann als Samen, um nach der Samenruhe im Frühjahr oder Sommer wieder auszukeimen.

Es sind oft die an Pionierstandorten wachsenden Pflanzenarten, die nach Katastrophen wie Erdrutschen oder Überflutungen das Areal schnell wieder besiedeln können. Auch kahle Äcker gehören hierzu, die durch die sogenannten Unkräuter, meist annuelle Pflanzen wie Vogelmiere, Persischer Ehrenpreis, Mohn oder Hirtentäschel schnell besiedelt werden. Die Kunst ist es für die Samen, zum richtigen Zeitpunkt zu keimen. Es darf nicht zu früh sein, weshalb viele Samen dieser Pflanzengruppe einen mehrwöchigen Kältereiz benötigen, um überhaupt zu keimen. Dann spielen verschiedene Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit und Licht (Tageslänge) eine wichtige Rolle, um die Samen zur Keimung zu veranlassen. Auch im Garten gibt es viele Einjährige, wie beispielsweise Kapuzinerkresse, Ringelblume, Studentenblume, Schmuckkörbchen, Jungfer im Grünen und Garten-Zinnie, die jedes Jahr neu ausgesät werden müssen, aber einige Samen überstehen oftmals den Winter und keimen von selbst im Garten wieder aus.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 06/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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