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Dschungelatmosphäre mit Bambus und Funkien.

Beim Kauf von Blumenrohr achtet man auf Blütenfarbe, Blattfarbe und Wuchshöhe. Fotos: Karin Stern

Exotisch wirkende Pflanzen fügen der Gartengestaltung mit großen Blättern ausgeprägt plastische Elemente hinzu. Geschickt arrangiert, holen sie als kleiner Dschungel den Zauber ferner Länder zu uns. Durch die Vielfalt unterschiedlich großer Blätter und ihrer Strukturen entsteht ein faszinierendes Regenwaldflair. Ergänzt mit kräftigen Farbtupfern exotisch anmutender Blüten lässt es sich in solchen Gartenecken herrlich entspannen.

Denn viel mehr als ein kleiner Bereich muss es gar nicht sein zum Abtauchen. In Kombination mit Sichtschutzelementen aus Schilfrohr oder Holz, Sitzplatz und bequemen Rattanmöbeln entsteht die verwunschene Oase, die zur kleinen Auszeit einlädt. Miniteich im Kübel, Quellstein oder Gartendusche ergänzen die Dschungelatmosphäre, sofern der Platz nicht am bereits vorhandenen Teich oder Bachlauf eingerichtet werden kann. In unseren Breiten wählt man für den Hintergrund ausschließlich winterharte Blattschmuckgewächse wie Funkien (Hosta), Bambus (Fargesia), Schaublatt (Rodgersia) oder das damit eng verwandte Tafelblatt (Astilboides tabularis). Auch unter den Gräsern finden sich einige winterharte Kandidaten wie Chinaschilf (Miscanthus), Federborstengras (Pennisetum) und Reitgras (Calamagrostis). Üppig große Blätter steuern auch Mammutblatt (Gunnera), Zierbanane (Ensete ventricosum) und Wunderbaum (Rizinus communis) bei. Diese wunderschöne tropische Pflanze wird bei uns meist einjährig kultiviert. Als Wärme liebendes Gewächs braucht der Wunderbaum einen vollsonnigen Standort mit nährstoffreichem Boden. Im Kübel überwintert die Pflanze an einem hellen Standort zwischen 10 und 15 °C.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 33/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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