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Bei Himbeeren entscheiden Pflanzenqualität sowie Sorte über Ertrag, Gesundheit und Lebensdauer. Foto: Karin Stern

Mit der Wahl der richtigen Arten und Sorten liefert der Beerengarten von Mai bis weit in den Oktober hinein leckere Früchte. Der reizvolle Traum vom "Naschgarten" lässt sich problemlos realisieren. Der Pflegeaufwand bleibt überschaubar, wenn die Wahl auf robuste und standortgerechte Pflanzen fällt.

Je nach Lage und Sorte reifen die ovalen bis walzenförmigen, blauen Früchte der Honigbeere (Lonicera kamtschatica) von Ende April bis Mitte Juni. Massenerträge sind von dem etwa 1m hohen Strauch, der teils auch als Maibeere bezeichnet wird, jedoch nicht zu erwarten. Im Vollertrag erntet man etwa 2 bis 3kg Früchte. Am besten wandern die leckeren Beeren gleich von der Hand in den Mund. Bei den verschiedenen Sorten gibt es kaum Unterschiede. 'Morena' und 'Fialka' liefern etwas gewichtigere Früchte als 'Maistar'. Maibeeren sind eine ideale Unterpflanzung für Bäume, da ihnen Wurzeldruck und Schatten wenig ausmachen. Die Pflanzung einer zweiten Sorte erhöht den Ertrag.

Bei geschickter Sortenwahl und mit passenden Kulturmaßnahmen können Erdbeeren von Mai bis Oktober geerntet werden. Wer die frühreife 'Honeoye' mit Lochfolie (ab März) oder Vlies (ab Februar) abdeckt, erntet bis zu zehn Tage früher. Alternativ verfrüht ein Folientunnel die Ernte um mindestens zwei Wochen. Wichtig: während der Blüte Abdeckung entfernen beziehungsweise lüften. Mit den sogenannten Monatserdbeeren ist eine Ernte frischer Früchte bis zum Frost möglich. Diese remontierenden Sorten bringen die Haupternte wie die einmal tragenden Varianten im Juni und Juli hervor.

Etwa fünf bis sechs Erntedurchgänge im Abstand von drei Tagen sind möglich. Nach einer Ruhepause blühen die Pflanzen erneut und liefern bis zum Herbst immer wieder leckere Erdbeeren. Allerdings reifen pro Erntedurchgang weniger und auch kleinere Früchte als bei der Haupternte. Daher verzichten geschickte Gärtner auf die Frühsommerernte, um den Ertrag im Herbst zu erhöhen. Dazu bricht man fortlaufend die Fruchtstände bis sechs Wochen vor dem gewünschten Erntetermin heraus.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 25/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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