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Eine über 500 Jahre alte Eiche steht am Öko-Stadt-Pfad.

Blütenreiche Beete im Schulgarten Lübeck. Fotos: Hans-Dieter Reinke

Im Lübecker Stadtgebiet gibt es mehrere kleinere und größere Park- und Grünanlagen. Eine schöne Wanderung mit Eindrücken und Erläuterungen zur Stadtökologie bietet der Öko-Stadt-Pfad Lübeck, der auch zum Immengarten am Museum für Natur und Umwelt und über die historischen Wallanlagen führt. Lohnend ist zudem ein kleiner Abstecher in den nahe der Wakenitz gelegenen Schulgarten.

Der 2019 eingeweihte Öko-Stadt-Pfad Lübeck führt die Besucher über elf Stationen durch die nahe gelegene Stadtnatur im Domviertel und die angrenzenden Wallanlagen. Es handelt sich um die Neuerstellung eines bereits vor 20 Jahren auf ähnlicher Strecke angelegten Stadtökologiepfades. Die 2,5 km lange, an allen Stationen beschilderte Rundtour startet und endet am Museum für Natur und Umwelt, das im Süden der Altstadtinsel Lübecks nahe dem Dom gelegen ist.

Hier befindet sich mit dem am Museum gelegenen Bienengarten sogleich die erste Station. Während der gesamten Vegetationsperiode blüht es in dem Immengarten und neben Wild- und Honigbienen sind an den vielen, zu unterschiedlichen Zeiten blühenden Pflanzen auch Schmetterlinge, Käfer, Schwebfliegen, Wespen und andere Blütenbesucher zu beobachten. Für Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten ist durch unterschiedliche Wildbienennisthilfen in einer Wand mit löchrigen Lehmsteinen und Holzstücken sowie Halmstrukturen gesorgt. Der muntere Insektenflugbetrieb zeigt, dass man mit Blüten-, Vegetations- und Strukturreichtum auch in kleineren Stadtgärten einen Beitrag zum Insekten- und Naturschutz leisten kann.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 46/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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