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Wer sich die Planung nicht selbst zutraut, kann sich Hilfe vom Profi holen. Foto: Karin Stern

Der eigene Garten ist ein Stück Lebensqualität. Diese Tatsache ist vielen Menschen durch Corona sehr viel klarer vor Augen geführt worden. Kein Wunder, dass in dieser Zeit Änderungswünsche und neue Ideen ins Spiel kommen. Die reichen dann schnell vom Hochbeet über ein paar Beerenobstbüsche oder ein kleines Gewächshaus bis hin zur Outdoorküche, dem Schwimmteich oder Pool und einem neuen Spielbereich für die Kinder. Ideen und Möglichkeiten sind vielfältig und mit den Ansprüchen scheinen einem Naturgesetz zufolge auch die Kosten zu steigen. Doch es gibt einige Stellschrauben, um das zur Verfügung stehende Budget einzuhalten.

Einige Faktoren beeinflussen die Kosten der Umsetzung. Dazu gehört, ob Erde bewegt werden muss wie beispielsweise bei der Anlage eines Teiches oder dem Bau eines Pools. Wenn ein kleiner Bagger dies erledigen kann, erspart es viel Handarbeit. Kann diese Erdarbeit nicht in Eigenleistung erbracht werden, geht das schnell richtig ins Geld. Viele Arbeiten setzen nicht unbedingt Spezialkenntnisse voraus und können daher gut selbst erledigt werden. Dazu gehören Tätigkeiten wie Roden, Umgraben, Flächen Vorbereiten, Pflanzen, Rasen Aussäen oder Rollrasen Verlegen. Bei Bedarf findet man dafür in der Literatur oder im Internet ausreichend Informationen. Im Baumarkt oder bei einem Maschinenverleih erhält man notwendige Arbeitsgeräte stunden- oder tageweise gegen eine geringe Gebühr. Falls doch Fachfirmen Arbeiten übernehmen, können im Rahmen des sogenannten Handwerkerbonus 20 % vom Arbeitslohn für Maßnahmen der Gartengestaltung oder Pflasterarbeiten von bis zu 6.000 € steuerlich geltend gemacht werden.

Bei dem Wunsch nach Pavillon, Gartenhaus, Gewächshaus oder Spielhaus für die Kinder lohnen sich Preis- und Qualitätsvergleiche der verschiedenen Anbieter. Die Freude an einem Spontankauf kann sehr schnell in Frust umschlagen. Besser ist es, sich eingehend mit der jeweiligen Materie zu beschäftigen und dabei die eigenen Wünsche mit dem Geldbeutel sowie dem Angebot abzugleichen. Auch bei den Kosten für Baumaterialien zeigt sich Sparpotential. Zwischen einfachem Betonpflaster und Natursteinen liegen deutliche Unterschiede im Quadratmeterpreis. Ein laufender Meter Zaun ist schon für 10 € zu haben, man kann aber auch problemlos das zehnfache dafür ausgeben.

Auch bei der Bepflanzung lässt sich jede Menge Geld sparen. Zum einen gilt die Faustregel: je jünger die Pflanzen, desto günstiger. Wer also gleich eine Eibenhecke in der perfekten Höhe als Sichtschutz pflanzt, muss daher einige Euro mehr investieren als ein geduldiger Gärtner, der sich für niedrigere Pflanzen entscheidet. Einsparungen ergeben sich auch über gutes Timing. In der laublosen Zeit bieten Baumschulen und Gärtnereien Rosen, Sträucher und Heckenpflanzen oft als Wurzelware an. Diese Pflanzen werden also "nackt" verkauft, ohne Erde und Topf. Dies macht sich im Preis stark bemerkbar. So bezahlt man für eine Rose als Wurzelware oft nur die Hälfte von dem, was die gleiche Sorte im Topf kostet. Bei Heckenpflanzen lassen sich je nach Art und Höhe bis zu 80 % im Vergleich zu Con­tainerware einsparen.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 46/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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