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Brücke vom Park über den Ringgraben zum Schlossgelände. Foto: Hans-Dieter Reinke

Es ist eines der bekanntesten Bildmotive Schleswig-Holsteins und zudem eines der bedeutendsten Renaissancewasserschlösser Nordeuropas: das auf einer Insel im Schlossteich gelegene, weiße Glücksburger Schloss. Nördlich der Schlossanlage bis zum Orangeriegebäude erstreckt sich der Schlosspark, der zu einem kontemplativen Spaziergang einlädt. Ebenfalls sehr sehenswert ist das auf dem Gelände des ehemaligen Küchengartens und der alten Schlossgärtnerei zu Beginn der 1990er Jahre eingerichtete Rosarium Glücksburg, das heute der Verschönerungsverein des Ortes betreut.

Was man vielleicht eher an der Loire in Frankreich erwarten würde, ragt an der Flensburger Förde plötzlich im nahen Hinterland der Ostsee bei Glücksburg auf: ein Wasserschloss, das zudem zu den schönsten Deutschlands gezählt wird. Der quadratische, dreigeschossige Baublock mit drei gleichartigen Paralleldächern und vier achteckigen Türmen steht im aufgestauten Teich der Schwennau.

Das über einen schmalen Damm erreichbare Schlossgebäude ließ Herzog Johann der Jüngere von Schleswig-Holstein-Sonderburg, ein Bruder des dänischen Königs, auf dem Gelände des abgebrochenen Rudeklosters zwischen 1582 und 1587 errichten. Am Portal finden wir die Buchstaben G.G.G.M.F. (Gott gebe Glück mit Frieden) eingraviert. Dieses Motto war auch für die Gründung des Ortes namensgebend. Das Schloss Glücksburg- neben dem in Ahrensburg das bedeutendste Renaissanceschloss des Landes- war Sitz der Herzöge von Schleswig-Holstein und zeitweise auch Regierungssitz der dänischen Könige. Das Schloss ist seit 1922 Ort kultureller Veranstaltungen und Museum. Es wurde in eine gemeinnützige Stiftung überführt, die die wirtschaftlichen und kulturellen Aufgaben des Anwesens organisiert und als Ziel den Erhalt des unschätzbaren historischen und kunsthistorischen Wertes des Schlosses für die Besucher formuliert hat.

Der Schlossgarten

Von einem vermutlich bereits anfänglich vorhandenen Renaissancegarten gibt es keine Überlieferungen und erste Belege eines Barockgartens in Glücksburg gibt es ab 1706. Die Außenanlagen wurden ab 1733 unter Herzog Friedrich als Barockgarten im französischen Stil errichtet mit Alleen, Orangerie, Nebenbauten, Gartenskulpturen und Wasserspielen.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 35/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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