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Niedrige Sorten dienen als Beeteinfassung oder Bodendecker.

Die bunten Körbchenblüten zeigen einen sehr filigranen Aufbau. Fotos: Karin Stern

Die bunten Strohblumen waren lange Zeit nur selten in unseren Gärten zu sehen. Jetzt erfreut sich Großmutters Liebling wieder steigender Beliebtheit. Kein Wunder, denn die farbenfrohen Blütenkörbchen erzielen ihre Wirkung, ganz gleich, ob solitär oder in der Nachbarschaft von Zinnien, Schafgarbe, Tagetes und Schleierkraut.

Strohblumen (Xerochrysum bracteatum, früher Helichrysum bracteatum) erreichen in Abhängigkeit von der Sorte 30 bis 100 cm Wuchshöhe. Darauf sollte man beim Kauf achten. Die Sorte 'Bikini', teils auch als 'Bunter Bikini' angeboten, eignet sich mit 30 cm Höhe besonders gut für den Topf. 'Monstrosum' und 'Koloss' wachsen 80 cm hoch, 'Roggli Riesen' sogar noch etwas höher.

Die Stängel verzweigen sich nur wenig und bilden längliche, leicht klebrige Blätter. Die zunächst kugeligen, später breit schalenförmigen Blütenköpfe sitzen an den Enden der verzweigten Stiele. Sie erscheinen in Weiß, Gelb, Orange, Rosa, Rot, Braunrot oder Purpur. Allen Blütenfarben gemeinsam ist die gelbe Blütenmitte. Die Blütezeit zieht sich von Juli bis September, da sich fortlaufend neue Blüten öffnen. Strohblumen sehen in der Gruppe gepflanzt in Beeten und Rabatten sehr hübsch aus. Niedrige Sorten machen sich gut in Gefäßen auf Balkon oder Terrasse. Wichtig ist ein vollsonniger, warmer und geschützter Standort mit sehr gut durchlässigem, eher trockenem und kargem Boden. Bei der Kübelkultur sollte unbedingt eine Drainageschicht aus Kies oder Tongranulat auf den Boden des Topfes gegeben werden.

Die Aussaat erfolgt bereits ab Mitte März in mit Anzuchterde gefüllten Schalen auf der Fensterbank. Nach etwa zehn bis vierzehn Tagen bei 18° C zeigt sich das erste Grün. Die kräftigsten Pflanzen pikiert man nach der Bildung der ersten Laubblätter in mit Blumenerde gefüllte Töpfe. Die Setzlinge dürfen nach den Eisheiligen an ihren endgültigen Standort ins Freie. Strohblumen sind aufgrund ihrer australischen Herkunft etwas kälteempfindlich. Dort wächst die Pflanze als Staude, bei uns hingegen als einjährige Sommerblume.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 28/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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