Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Zierlauch zeigt sich im Mai und Juni von seiner schönsten Seite. Foto: Karin Stern

Mit der beginnenden Blüte von Akelei, Iris, Zierlauch und Steppensalbei zeigen sich die Staudenbeete von ihrer schönsten Seite. Der überwältigende Farben- und Formenreichtum lässt je nachdem, wie die Arten miteinander kombiniert werden, ganz unterschiedliche Stimmungen entstehen.

In der klassischen Staudenrabatte stehen die verschiedenen Arten dicht an dicht. Sie sind in größeren, klar voneinander abgegrenzten Gruppen angeordnet und nach Wuchshöhe gestaffelt. Diese überaus prächtig und kunstvoll wirkende Beetgestaltung wird in der traditionellen "English Border" beispielhaft umgesetzt. Eine solche Rabatte ist von Mai bis Juni ein echtes Erlebnis, zumal wenn sie von einem angrenzenden Rasen(weg) perfekt in Szene gesetzt wird. In ländlichem Ambiente sind klassische Staudenkombinationen immer eine gute Wahl. Sehr ansprechend wirkt die Zusammenstellung von violetten und weißen Lupinen (Lupinus-polyphyllus- Hybriden) mit Edelpfingstrosen (Paeonia lactiflora), Bartiris (Iris barbata-eliator) und Akelei (Aquilegia). Kräftig orange blühender Goldlack (Erysium), teils auch als Schöterich angeboten, zieht als farbstarker Kontrast den Blick auf sich.

Immer noch ausgesprochen üppig, aber eher natürlich leicht wirkt es, wenn verschiedene Staudenarten in kleinen, unterschiedlich hohen Gruppen kombiniert werden. Manche Gärtner verzichten sogar auf die Anordnung in Tuffs von drei Pflanzen und setzen einzelne Exemplare verschiedener Stauden dicht nebeneinander. Ein solcher artenreicher Mix auf kleinem Raum ist bei geschickter Pflanzenauswahl ausgesprochen reizvoll. Als gutes Beispiel dient die Kombination aus Steppensalbei (Salvia nemorosa), Leinkraut (Linaria purpurea), Islandmohn (Papaver nudicaule), Purpurkönigskerze (Verbascum phoeniceum), Blauer Wachsblume (Cerinthe), Ringelblume (Calendula officinalis) und Zierlauch (Allium). Wenn sich die ausgewählten Pflanzen in unregelmäßiger Abfolge mehrmals im Beet wiederholen, entsteht optisch die Wirkung eines verwobenen Teppichs.

Etwas romantischer fällt das Resultat aus, wenn sich die Farben auf Rosa, Hellblau und Weiß beschränken. Dies gelingt mit der Zusammenstellung von Wiesenknöterich 'Superba' (Bistorta officinalis), Sibirischer Schwertlilie (Iris sibirica), Blauem Lein 'Nanum Saphir' (Linum perenne), Fingerhut (Digitalis), Akelei (Aquilegia), Prachtscharte (Liatris spicata) und Rosen. Pure Lust am frühsommerlichen Landhausgarten strahlt eine Kombination aus Weiß, Gelb und Blau aus. Die Gelbe Schafgarbe 'Moonshine' (Achillea-clypeolata-Hybride) dankt häufiges Teilen mit einer besonders reichen und langen Blüte. Blau blühender Storchschnabel 'Rozanne' (Geranium wallichianum) und duftende Levkojen in Weiß (Matthiola incana) komplettieren das Beet.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 20/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben