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Die bei uns am häufigsten zu sehende Passionsblume: Passiflora caerulea

Passionsblumen bestechen durch ihre großen, bunten, außergewöhnlich geformten Blüten, zuweilen auch durch ihren Duft und/oder essbare Früchte. Die starkwüchsigen Ranker lieben warmfeuchte Klimata, wie sie Glashäuser und Wintergärten bieten. Viele Arten gedeihen im Sommer aber auch sehr gut auf Terrasse und Balkon, manche können in wintermilden Regionen Mitteleuropas sogar im Freiland überwintern.

Das natürliche Verbreitungsgebiet der meisten Passionsblumenarten sind die tropischen Regenwälder Mittel- und Südamerikas bis ins südliche Nordamerika, einige Arten kommen in Asien, Australien und Madagaskar vor. Insgesamt gibt es weltweit mehr als 500Arten und zusätzlich mehrere Hundert Sorten. Überwiegend handelt es sich um mehrjährige, immergrüne Rankpflanzen, es gibt aber auch baumartig wachsende Passionsblumen. Eine einzige einjährig wachsende Art ist bekannt: Passiflora gracilis.

Sowohl die Blüten wie auch die Blätter der verschiedenen Arten sind sehr vielgestaltig und variieren in Form und Größe. Passionsblumenblüten gleichen kleinen Kunstwerken. Typisch ist der oft mehrfarbige Strahlenkranz, der ringförmig von den äußeren Blütenblättern umgeben wird und je nach Art diese sogar überragt. Auch Staubblätter und Stempel sind groß und auffällig ausgebildet. Die spanischen Konquistadoren sahen in dieser Blütenform Symbole der Kreuzigung Christi und gaben der Blume deshalb den Namen Passiflora – Passionsblume.

Passionsblumen wachsen sehr schnell. Manche Arten können unter günstigen Bedingungen bis zu 10m hoch ranken. Auch aus Samen selbst angezogene Pflanzen blühen meist schon im zweiten Sommer. Bei den Blütenfarben überwiegen Weiß und das ganze Spektrum der Violetttöne. Es gibt aber auch leuchtend rot, pink, orange oder zitronengelb blühende Arten. Viele Passionsblumen duften. Besonders stark ausgeprägt ist der blumige Duft unter anderem bei Passiflora alata, P. x belotii, P. elegans und P. morifolia. Die Blüten der P. actinia duften nach Maiglöckchen, die der P. capsularis nach Vanille.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 30/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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