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Astilbe "Montgomery" zeigt überaus dekoratives Laub. Foto: Karin Stern

Kaum eine Staude blüht im Schatten so üppig wie die Astilbe, die häufig als Prachtspiere bezeichnet wird. Sie steht in dem Ruf, nur in humusreichen, feuchten Böden gut zu gedeihen. Doch einige neuere Sorten nehmen auch mit etwas ärmeren Böden vorlieb und vertragen ein paar Stunden Sonnenschein. Astilben eignen sich für Gruppen- und Einzelpflanzung, die niedrigeren Varianten werden gerne flächig verwendet. Auch für Kübel und Balkonkästen gibt es geeignete Sorten.

Auf den Betrachter wirken die filigrane Blütenform, die Vielfalt der Farben von Weiß über Cremegelb und Rosa bis hin zu einem dunklen Rot und die Standfestigkeit der Stiele faszinierend. Die Blütenrispen erreichen je nach Sorte eine Länge von bis zu 50 cm. Sie stehen entweder straff aufrecht oder wachsen überhängend. Auch außerhalb der Blütezeit zieren die Pflanzen mit ihrem überaus dekorativen Laub. Je nach Art und Sorte bringen Astilben von Juni bis in den Oktober hinein Farbe in den Garten. Schnecken machen um die Stauden einen großen Bogen. Auch gegenüber Schädlingen und Krankheiten sind Astilben sehr robust. Die Pflanzen lassen sich über Teilung in der Ruhephase von November bis März leicht vermehren. Eine Teilung zum Erhalt der Vitalität ist nicht nötig. Selbst stärkere Temperaturschwankungen machen Astilben nichts aus. Nur wenn es gar so trocken und heiß ist wie im Sommer vergangenen Jahres, zeigen sich bei einigen Sorten Blattschäden. Wenn in der Zeit von April bis Juni der Regen ausbleibt, empfiehlt sich ausgiebiges Wässern. Andernfalls könnte der Blütenreichtum unter der Trockenheit leiden.

Je nach Art wachsen Astilben zwischen 10 und 110 cm hoch. Die Thunbergii-Hybride 'Professor van der Wielen', eine über hundert Jahre alte holländische Züchtung, zählt neben einigen Sorten der Chinensis-Hybriden zu den größten. Von der Namensvielfalt sollte man sich nicht verwirren lassen. Beim Kauf von Astilben achtet man auf Blütenfarbe und -form, Wuchshöhe, Verwendungszweck und Standortwünsche. Astil­ben bekommen im Frühjahr etwas Kompost, das reichert den Boden mit Humus an. Dann spätestens sollten auch die abgestorbenen Blütenstängel entfernt werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 01/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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