Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Frei wachsende Hecken nehmen mehr Raum in Anspruch. Sie eignen sich besonders für große Grundstücke. Foto: Karin Stern

Große Grundstücke bieten ausreichend Platz für eine frei wachsende Hecke, die ohne regelmäßigen Formschnitt auskommt. Je nach Auswahl der Sträucher bringt sie Blütenreichtum und Duft in den Garten, kann aber auch für einen edlen Rahmen, leckere Früchte und attraktive Herbstfärbung sorgen. Insekten und Vögel profitieren ebenfalls von der Pflanzenvielfalt.

So lässt die Rosenhecke den Garten im Sommer wunderschön erblühen. Jedoch sollte man sich bei der Auswahl der Sträucher nicht nur von der Blütenpracht leiten lassen, sondern auch auf Wuchsfreudigkeit, Winterhärte und Krankheitsresistenz achten. Öfter blühende Strauchrosen mit ADR-Siegel erfüllen diese Kriterien. Die Rosenhecke braucht einen sonnigen Platz mit lockerem, humusreichem Boden. Vorher dürfen dort keine Rosen gestanden haben, da sich die neuen Pflanzen wegen Bodenmüdigkeit ansonsten nur kümmerlich entwickeln würden.

Strauchrosen beanspruchen etwas mehr Pflege als Wildrosen. Verblühtes ist regelmäßig auszuputzen und im Frühjahr sind die Rosen mit einem Langzeitdünger zu versorgen. Wildrosen blühen im Gegensatz zu den Strauchrosen nur einmal. Sie gleichen die kurze Blütezeit mit einer attraktiven Herbstfärbung und schmückenden Hagebutten wieder aus. Zudem kommen sie auch noch im Halbschatten gut zurecht und benötigen bis auf das Herausschneiden abgestorbener Triebe keinerlei Pflege.

Wer sich für eine Wildhecke entscheidet, findet eine breite Auswahl an Sträuchern für die unterschiedlichsten Gestaltungsmöglichkeiten. Mischhecken aus Feldahorn, Weißdorn, Kornelkirsche, Wildrose, Wildapfel und Feldulme lassen sich mit einem jährlichen Rückschnitt in der laublosen Zeit auf einer Breite von 80 bis 120 cm halten. Die Sträucher bilden so eine dichte Blätterwand. Wenn etwas mehr Platz zur Verfügung steht, empfiehlt sich die frei wachsende Hecke.

Hier werden die Gehölze nach ihrer Höhe gestaffelt, indem im hinteren Bereich die kleinen Bäume und hohen Heckensträucher platziert werden. Davor pflanzt man die halbhohen Gehölze, die den Übergang zu Kleinsträuchern oder der Blumenwiese bilden. Ein Mittelding zwischen den beiden Varianten stellt die einreihige Hecke mit versetzt gepflanzten Wildsträuchern dar. Die frei wachsende Wildhecke kommt mit einem Auslichten etwa alle fünf Jahr gut zurecht.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 3/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben