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‚BlueBird‘ ist eine sehr winterharte Sorte. Die blauviolette Blüte zeigt sich von Juni bis September. Foto: Karin Stern

Hibiskus zählt aufgrund der späten Blütezeit zu den besonders wertvollen Sträuchern im Garten. Die überschwängliche Blüte erfreut von Mitte Juli bis Anfang Oktober. Nur wenige Gehölze schmücken sich während dieses Zeitraumes mit bunten Farbtupfern. Während ausgepflanzte Exemplare zuverlässig winterhart sind, brauchen Kübelpfllanzen eine besondere Behandlung.

Die meisten der über 300 Hibiskusarten sind nicht winterhart. Hibiscus rosa-sinensis, den Roseneibisch, kennen und schätzen wir als Zimmerpflanze. Die Sommermonate verbringt die nicht winterharte Schönheit gerne auf Balkon oder Terrasse. Hibiscus syriacus dagegen, der als Gartenhibiskus oder Garteneibisch bekannte Blütenstrauch, ist eine winterharte Art der großen Familie. Er bevorzugt einen vollsonnigen, geschützten Platz mit durchlässigem, nährstoffreichem Boden.

Bei anhaltender Trockenheit wirft der Strauch seine Blütenknospen ab. Einzig im ersten und zweiten Standjahr gibt man ausgepflanzten Exemplaren etwas Winterschutz in Form einer Abdeckung des Wurzelbereiches mit Laub oder Nadelzweigen.

Der Gartenhibiskus wird häufig als Stämmchen mit kugelförmiger Krone angeboten. Dennoch ist er auch in seiner natürlichen Wuchsform aufgrund des exotischen Blütenreichtums als Kübelpflanze sehr beliebt. Die Farbpalette der Blüten reicht von Violett über Blau, Rot und Rosa bis hin zu Weiß. Die einzelne Blüte verwelkt bereits nach wenigen Tagen. Da jedoch ständig neue Blüten gebildet werden, fällt das nicht weiter auf. Ältere, gut eingewachsene Kübelpflanzen können draußen überwintern. Der Kübel wird in Noppenfolie eingepackt und auf einer Styroporplatte an einer geschützten Hauswand untergebracht. Jüngere Exemplare dagegen reagieren empfindlich auf abwechselndes Durchfrieren und Auftauen des Wurzelballens.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 33/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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