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Die Klumquats gehören in die Gruppe der Zwergorangen, die auch als Zimmerpflanzen gehalten werden. Foto: Hans-Dieter Reinke

Zu den Zitronengewächsen gehören einige der ältesten Kulturpflanzen des Menschen und sie spielen eine wichtige Rolle in der weltweiten Ernährung. Zitronen gelten seit der Antike als Sinnbild für Unsterblichkeit, Fruchtbarkeit und ewige Jugend. Eigentlich in den frostfreien, warmen Regionen der Erde angebaut, kann man aber in Wintergärten, Glashäusern, auf der sommerlichen Terrasse und zum Teil auch in Zimmern einige der Citrusgehölze in unseren Breiten kultivieren.

Die Sehnsucht vieler Deutscher nach Italien mit Sonne, blauem Meer, Marmorbauwerken, Klassik und heiterer, mediterraner Lebensart manifestiert sich auch in der Freude an Südfrüchten und Zitronenbäumchen. Sehr schön hat es der italienbegeisterte Dichter Johann Wolfgang von Goethe in seinem bekannten Gedicht "Mignon" zum Ausdruck gebracht.

Die Heimat der zu den Rautengewächsen (Rutaceae) zählenden Citrusgewächse liegt in Ostasien, wo auch viele der alten und ursprünglichen Kulturformen veredelt wurden. Es ist schwer feststellbar, welches die Wildarten der Citruspflanzengruppe sind, da bei in Asien wild wachsenden Vertretern nicht klar ist, ob es sich um tatsächliche Wildarten oder verwilderte Kulturformen handelt. Eine wichtige Schlüsselstellung bei der Evolution der Gruppe dürfte wohl den drei Vertretern Zitronatzitrone (Citrus maxima), Mandarine (C. reticulata) und Pampelmuse (C. medica) zukommen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 49/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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