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Die Traubenlilie zeigt ihre markanten Blütenstängel von August bis Oktober. Foto: Karin Stern

Durchlässiger Boden wird häufig mit Pflanzen in Verbindung gebracht, die zu den Sonnenanbetern zählen. Doch es gibt eine ganze Reihe von Schattenpflanzen, die einen solchen Untergrund bevorzugen. Dazu gehören neben Stauden auch einige Ziersträucher.

Die meisten der nachfolgenden Pflanzenarten haben gegen Streuschatten oder ein paar Stunden Sonne am Tag nichts einzuwenden. Daher kann es vorteilhaft sein, die unteren Äste von Sträuchern und Bäumen zu entfernen, damit etwas mehr Licht auf den Boden durchdringt. Zudem ist es eine Überlegung wert, in den schattigeren Bereichen des Gartens vorhandene Wände oder Zäune mit weiß- oder cremefarben blühenden Sorten der hier vorgestellten Pflanzen zu verschönern. Auf diese Weise bringt man optisch mehr Licht in den Garten.

Schon früh im Jahr zeigt das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) seine handförmig geteilten, mittelgrünen Blätter, denen schon im März sternförmige, weiße Blüten folgen. Eine ausgezeichnete Fernwirkung bietet die Sorte ‚Vestal‘ mit ihren gefüllten Blüten, die sich erst im April öffnen. Die Bergenie (Bergenia cordifolia) ist eine horstbildende, immergrüne Staude mit rundlichen, lederartigen Blättern, die auch im Winter noch etwas Farbe in den Garten bringt und gute Dienste als Bodendecker leistet. Als Zugabe gibt es die glockenförmigen, lilarosafarbenen Blüten im April. Deutlich filigraner wirkt die Zwergige Herzblume (Dicentra formosa), manchmal auch als Kleines Tränendes Herz bezeichnet. Mit 20 bis 30 cm Wuchshöhe bleibt diese Staude kleiner als das bekanntere Tränende Herz und wirkt auch nicht ganz so spektakulär. Dafür dauert der Auftritt der Blüte aber länger, nämlich von Juni bis August.

Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Die Pflanze zieht im Herbst vollständig ein. Wichtig ist jedoch ein ausreichend feuchter Boden. Hübsch wirkt die Zwergige Herzblume in der Nachbarschaft von Pfirsichblättrigen Glockenblumen (Campanula persicifolia) und Akelei (Aquilegia vulgaris). Die Glockenblume ‚Chettle Charm‘ punktet mit Zweifarbigkeit, denn die weißen Blüten tragen einen blauen Rand. Als reinweiße Sorte ist ‚Grandiflora Alba‘ zu empfehlen. Wie die Pfirsichblättrige Glockenblume wächst auch die Akelei etwa 60 bis 80 cm hoch. Die horstbildende Staude setzt im frühsommerlichen Garten charmante Akzente in Rosa, Karminrot, Violett oder Blau.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 50/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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