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Kissenastern zeichnen sich durch einen kompakten und buschigen Wuchs aus. Foto: Karin Stern

Nach einem bunten Sommer verpasst das Blütenmeer der Astern dem Herbst einen farbigen Anstrich. Eine Vielzahl von Arten bietet eine riesige Palette an Farben, Wuchsformen und Höhen. Aber egal, ob 20 oder 200 cm hoch, die spät blühenden Herbstastern sind unverzichtbare Farbtupfer, mit denen sich gekonnt Akzente setzen lassen.

Astern wirken in Beet oder Rabatte an schönsten, wenn sich Fetthenne, Herbstanemone, Sonnenhut, Dahlie, Herbstchrysantheme und Ziergräser in der Nachbarschaft dazugesellen. Die verschiedenen Blütenfarben harmonieren perfekt miteinander, sodass auch die Kombination verschiedener Asternarten nicht langweilig wirkt. Niedrige Kissenastern werden gerne in Gruppen gepflanzt, machen aber auch als Beeteinfassung eine gute Figur. Sehr hohe Arten brauchen häufig eine Stütze. Manche neigen dazu, im unteren Bereich die Blätter abzuwerfen. Dieses unschöne Verkahlen lässt sich nicht verhindern, nur mit vorgepflanzten, blickdichten Nachbarn kaschieren. Wer den Stauden den richtigen Standort bietet und ein paar Handgriffe für die Pflege aufbringt, wird viel Freude an den Pflanzen haben. Unter den vielen Asternarten haben Raublatt-, Glattblatt- und Kissenastern mit ihrer Blüte ab September jetzt den großen Auftritt.

Der Blütenflor der formenreichen und beliebten Glattblattaster (Aster novi-belgii) zeigt sich von September bis weit in den November hinein. Manche Sorten wie 'Royal Ruby' wachsen 60 bis 70 cm hoch, 'Karminkuppel' bringt es auf 90 bis 110 cm. Glattblattastern brauchen einen sonnigen Standort mit frischem, lehmigem und sehr nährstoffreichem Boden. Sommerliche Trockenheit oder eine ungleichmäßige Wasserversorgung führt häufig zu Mehltaubefall. Ein leichter Rückschnitt vor der Knospenbildung um etwa 10 bis 20 cm sorgt bei hohen Sorten für mehr Standfestigkeit. Damit lässt sich zudem die Blütezeit beeinflussen, denn die gekappten Stängel kommen später in die Blüte als die ungekürzten. Glattblattastern wirken am schönsten im Hintergrund des Beetes. Als Nachbarn empfehlen sich Kissenastern, Phlox, Margeriten, aber auch Gräser wie Rutenhirse, Lampenputzergras und Chinaschilf. Tipp: Glattblattastern eignen sich vorzüglich als Schnittblumen.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 40/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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