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Die silbrig überhauchten Blätter zeigen eine rote Blattunterseite.

Bei der Hybride "Dayglow Pink" steht das rosafarbene Blütenmeer im Juni und Juli im Vordergrund. Fotos: Karin Stern

Die immergrünen Stauden erfreuen mit den unterschiedlichsten Blattfarben und -formen. Doch die Züchtung konzentriert sich mittlerweile nicht mehr nur auf die Tongebung des Laubes. Die Rückbesinnung auf Blüten, Wuchshöhe und Gesamtwirkung macht neuere Hybridsorten noch attraktiver.

Purpurglöckchen (Heuchera) gedeihen an vollsonnigen bis halbschattigen Stellen. Allerdings sollten die Blätter vor praller Hochsommersonne geschützt werden. Sie kann das Laub versengen. Auch Standorte unter Laubbäumen sind möglich, ausreichende Wasserversorgung vorausgesetzt. Die rhizomartigen Wurzeln speichern zwar etwas Wasser, längere Trockenperioden jedoch überstehen die Pflanzen nicht so gut. Andererseits reagieren sie auf zu feuchten Boden ebenso empfindlich wie auf zu hohe Luftfeuchtigkeit und tiefen Schatten.

Purpurglöckchen lieben einen durchlässigen, frischen, neutralen bis leicht alkalischen Boden. Während oder auch nach dem Winter verlieren die Stauden einen Teil ihres Laubes. Neuere Sorten sind in dieser Hinsicht deutlich robuster und bieten den ganzen Winter über einen attraktiven Anblick. Hier sollte man sich beim Kauf beraten lassen. Bei manchen Sorten nehmen die Blätter eine herbstliche Färbung an, die sich von der Farbe des Austriebs und der des Sommerlaubes unterscheidet.

Die Blattfarben erstrecken sich von Hell- über Dunkel- bis hin zu Graugrün, Gelbtöne sind ebenso vertreten wie Kupfer und Braun. Rosa, Rot und fast Schwarz ergänzen die Palette. Muster, silberne Tönungen und andersfarbige Blattunterseiten erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten. Purpurglöckchen fügen sich schön im Vordergrund von Rabatten ein und sind in schattigeren Bereichen eine perfekte Ergänzung zu Funkien. Gerne werden sie auch in Kübel und auf Gräber gepflanzt.

Besonders im Herbst bieten sich hier tolle Kombinationen mit Alpenveilchen, Topfmyrte, Heide und Gräsern an. Die niedrigsten Purpurglöckchen wachsen nur etwa 15 cm hoch, die höchsten messen bis zum Ende ihrer Blütenrispen immerhin fast 90 cm. Tipp: Bei der Pflanzung möglichst tief in den Boden setzen, denn der Wurzelballen schiebt sich mit der Zeit nach oben.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 35/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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