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Die großen Blätter des Lorbeers verfügen über ein besseres Aroma als die kleinen Blätter. Foto: Karin Stern

Lorbeerbäume zählen zu den Klassikern im Topfgarten. Mit den glänzend dunkelgrünen Blätter und der dekorativen Wuchsform steht er in der Beliebtheitsskala weit oben. Schon seit alters her gilt Lorbeer als Glücksbringer und Machtsymbol.

Lorbeerkränze schmückten siegreiche Olympioniken ebenso wie römische Feldherren beim Triumphzug. In den Gärten des europäischen Adels waren wohlgeformte Kübelpflanzen ein unverzichtbares Statussymbol. Heutzutage verbreiten sie im heimischen Garten mediterranes Flair. Kegelförmig geschnittene Exemplare werden gerne links und rechts der Haustür platziert oder zur Begrünung von Terrasse und Wintergarten verwendet.

Als Kübelpflanze wächst Lorbeer (Laurus nobilis) am besten in nährstoffreichem und humosem Substrat. Es empfiehlt sich eine hochwertige, strukturstabile Kübelpflanzenerde mit einem hohen Sand- und Lehmanteil. Der Nährstoffbedarf der immergrünen Pflanzen hält sich in Grenzen. Wer im Frühjahr einen Langzeitdünger verabreicht, erspart sich die Gabe wöchentlichen Flüssigdüngers von April bis August. Dieser kann jedoch schnell aushelfen, wenn die Blätter des Lorbeers ihre dunkelgrüne Farbe verlieren. Das ist ein sicheres Anzeichen für Nährstoffmangel.

Dank einer mäßigen Nährstoffversorgung bleiben die Pflanzen schön kompakt und müssen weniger geschnitten werden. Lorbeer ist sehr schnittverträglich. Daher können die Pflanzen äußerst dekorativ geformt werden. Die Kreativität der Gärtner reicht dabei vom Kugelbaum über die Pyramide bis zum Formkranz. Wer aus seinem Lorbeer eine Form herausarbeiten möchte, beginnt am besten mit einem zwei- bis fünfjährigen Exemplar. Der erste Formschnitt erfolgt im Mai, sobald der frühjährliche Wachstumsschub beendet ist. Ein zweiter Schnitt kann im Juli oder August vorgenommen werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 49/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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