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Das goldgelbe Laub der Blasenspiere 'Dart‘s Gold' zeigt sich in Sonne und Halbschatten. Im Schatten vergrünen die Blätter. Die Blasenspiere blüht überschwänglich von Juni bis Juli. Foto: Karin Stern

Gehölze verleihen dem Garten Struktur und werten ihn mit Blüten, Fruchtschmuck sowie buntem Herbstlaub auf. Die klein bleibenden Sorten gängiger Gehölzarten wachsen angenehm kompakt. Daher erübrigen sich weitgehend Schnittmaßnahmen, ohne dass die attraktive Optik der Gehölze beeinträchtigt wird.

Unter den Fliedern sticht dabei der Zwergflieder (Syringa meyeri) besonders hervor. Er bevorzugt sonnige Lagen mit frischem, lockerem und gut durchlässigem Boden. Kurze Trockenperioden toleriert die Pflanze, auch wenn ihr eine gleichmäßige Wasserversorgung besser bekommt. Zwergflieder wirkt gut als Mittelpunkt eines Beetes. Auch in der Gruppe mit unterschiedlichen Sorten oder als Kübelpflanze kommen die duftenden Blüten optimal zur Geltung. Empfehlenswert ist eine gute Nährstoffzufuhr in Form eines Langzeitdüngers. Er versorgt die Pflanze gleichmäßig über einen längeren Zeitraum und sorgt für eine reiche Blüte.

Alternativ eignet sich eine Gabe reifen Komposts im Frühjahr. Wer direkt nach dem Abblühen die Blütenrispen herausschneidet, regt den Strauch zu einer Nachblüte im Herbst an. Ansonsten kommt der Zwergflieder ohne jeden weiteren Schnitt aus. Nur in sehr windigen Lagen deckt man den Boden im Wurzelbereich als Winterschutz mit etwas Reisig oder Mulch ab.

Die kompakt wachsenden Sorten des Sommerflieders (Buddleja davidii), auch Schmetterlingsstrauch genannt, werden meist als Blütenhecke oder in Solitärstellung an warme, vollsonnige Standorte gepflanzt. Genau wie die höher wachsenden Sorten erhalten sie im Frühjahr einen kompletten Rückschnitt auf etwa 20 bis 30 cm Höhe. Die Sträucher bilden ihre langen Blütenrispen nur am einjährigen Holz.

Sie entfalten ihre Farbenpracht von Juni bis September. Besonders hübsch wirkt ein spätsommerliches Schmetterlingsbeet in Kombination mit Hoher Fetthenne, Flammenblume und Sonnenhut. Tipp: Verblühtes zügig ausputzen, das regt die Bildung neuer Blüten an, da die Pflanze keine Energie für die Samenbildung aufwenden muss.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 47/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

 

 

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