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Die unterschiedlichen Blütenfarben der Gewürztagetes lassen sich auch miteinander kombinieren.

Borretsch und Ringelblumen werden im Bauerngarten gerne zusammen gepflanzt. Die ungefüllten Blüten der Ringelblume spenden viel Nektar und Pollen. Fotos: Karin Stern

Viele Küchen- und Heilkräuter bringen nicht nur aromatische Triebe und Blätter hervor, sondern erfreuen mit leuchtenden, farbenfrohen Blüten. Besonders ins Auge fallen ungewöhnliche Farben wie weiß blühender Lavendel oder tiefblauer Salbei. Die Blüten eignen sich sehr gut zum Dekorieren und können sogar verzehrt werden. Und nicht zuletzt bieten blühende Kräuterschönheiten vielen Insekten eine willkommene Nahrungsquelle.

Einige Kräuter erweisen sich dabei als Langzeitblüher. Gewürztagetes (Tagetes tenuifolia) öffnet im Juni erstmals die Blüten, die sich bis zum Frost laufend nachbilden. Mit dem kompakten, buschigen bis überhängenden Wuchs und einer Höhe von 20 bis 30 cm eignet sich Gewürztagetes sehr gut zum Einfassen von Beeten oder für den Vordergrund einer Pflanzung. Sehr hübsch wirkt die Pflanze auch in Kästen und Kübeln oder als bodenbedeckender, leuchtender Teppich. Gewürztagetes braucht einen sonnigen Platz mit leicht sandigem, aber nahrhaftem Boden, der weder zu feucht noch zu trocken sein sollte. Die Anzucht aus Samen im April (Vorkultur) oder im Mai (direkt ins Freiland) gelingt problemlos. Das herbe Orangenaroma ist allerdings nicht jedermanns Sache. Wie zum Ausgleich gibt es drei Blütenfarben zur Auswahl: 'Lemon Gem' in Zitronengelb, 'Orange Gem' in leuchtend Orange (beste Fernwirkung) und 'Red Gem' mit dunkelroten Blüten.

Auch die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist mit der Blütezeit von Juni bis zum Frost ein wunderbarer Dauerblüher. Die rankenden Sorten bedecken mit ihren langen Trieben den Boden. Sie begrünen Baumscheiben innerhalb kurzer Zeit und lassen Unkraut kaum eine Chance. Mit einer Rankhilfe versehen, klettert Kapuzinerkresse auch in die Höhe. Hübsch wirkt sie in eine Ecke des Hochbeetes gepflanzt, wenn die Ranken dekorativ herabhängen. Nicht rankende Sorten sehen in Töpfen toll aus. Manche Gärtner pflanzen Kapuzinerkresse im Gemüsebeet in die Nachbarschaft von Kohl. Im Halbschatten oder Schatten lässt der Blütenreichtum nach. Je nach Sorte zeigen sich gelbe, orangefarbene oder rote Blüten. Wichtig ist ein mäßig nährstoffreicher, ausreichend feuchter Boden. Die essbaren Blüten werden gerne zum Dekorieren verwendet, die Blätter roh als Würzkraut in Kräuterbutter, Quark oder Salat. Tipp: Je dunkler die Blätter, desto schärfer das Aroma. Wer in der Zeit von März bis April in Töpfen aussät, verfrüht die Blüte. Ab Mai erfolgt die Direktsaat ins Freiland.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 37/2019 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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