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Ungewöhnlicher Anblick: eine gelbe Himbeere. Foto: Anke Brosius

Himbeerfrüchte sind nicht immer himbeerrot, sondern auch himbeerschwarz, himbeerpurpur und himbeergelb. Neben den bekannten Himbeeren und Brombeeren ist außerdem in der Gattung Rubus eine Reihe verwandter, für den Garten geeigneter Beeren zu finden, bei denen es sich teils um eigenständige Arten handelt, teils um durch Kreuzung entstandene Hybriden. Allen ist gemeinsam, dass sie wenig anspruchslos und leicht zu kultivieren sind und für mehr Abwechslung beim sommerlichen Beerenobst sorgen.

Bei gelben Himbeeren handelt es sich nicht um eine eigene Art, sondern um eine Farbvariante der gewöhnlichen Himbeere, Rubus idaeus. Eigentlich verwunderlich, dass gelbe Himbeeren heutzutage so wenig verbreitet sind, denn neben einer Vielzahl Neuzüchtungen existieren auch sehr alte gelbe Himbeersorten. Eine davon ist die älteste heute noch bekannte europäische Himbeersorte überhaupt: die bereits um 1800 erwähnte 'Gelbe Antwerpen'. Ihre dunkelgelben Beeren sind zwar vergleichsweise klein, besitzen dafür aber ein ausgesprochen intensives und würziges Aroma. Die Sorte gilt als robust, insbesondere auch gegenüber dem Rutensterben. Für den Transport eignen sich die weichen Beeren nicht, die Sorte ist aber ideal für die Selbstversorgung.

Viele der gelben Himbeersorten sind Herbsthimbeeren, etwa die alte Landsorte 'Goldmarie' mit gelborangefarbenen, aromatischen Früchten. Bewährt sind auch 'Golden Bliss' und die großfruchtige 'Golden Everest'. 'Autumn Amber' trägt an praktisch stachellosen Ruten gelbe bis apricotfarbene Früchte.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 29/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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