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Eine der Stationen des historischen Pfades Pobsteierhagen ist die alte Wassermühle.

Das Heckenlabyrinth existiert bereits seit über 90 Jahren im Ort. Fotos: Hans-Dieter Reinke

Das eindrucksvolle, renovierte Schloss Hagen befindet sich im Besitz der Gemeinde Probsteierhagen und ist deren Kulturzentrum. Um das Anwesen und den anliegenden 4,5 ha großen Schlosspark kümmert sich ein engagierter Förderverein. Nach einem erholsamen Spaziergang durch die Parkanlage kann man noch eine abenteuerliche Tour durch den über 90 Jahre alten Irrgarten unternehmen, der sich ebenfalls im Ort befindet.

Östlich der Kieler Förde befindet sich die Region der Probstei, in deren Zentrum sich der Ort Probsteierhagen befindet. Das Schloss Hagen inmitten des Ortes findet man ausgeschildert in einer kleinen Seitenstraße, der Schloßstraße. Die im Volksmund verwendete Bezeichnung Schloss Hagen ist eigentlich nicht korrekt, da das Anwesen niemals Residenz oder Nebenresidenz eines der Landesherren gewesen ist, aber es hat sich trotzdem eingebürgert, dass neben der Bezeichnung Herrenhaus auch die Benennung als Schloss gebräuchlich wurde.

Nach dem Passieren einer eindrucksvollen Reihe alter Rosskastanien erreicht man über eine ehemalige Brücke mit schmiedeeisernem Geländer, von der aus noch Reste des alten Burggrabens zu sehen sind, den Vorplatz des barocken, zweigeschossigen und dreiflügeligen Herrenhauses. Auf dem sogenannten Ehrenhof sieht man die bei Sanierungsarbeiten im Jahre 2004 freigelegten großen Quadranten aus Lesesteinen. Der Haupteingang im etwas vorragenden Turm am Hauptflügel ist mit einem Sandsteinportal und Wappen geschmückt.

Den Gutspark des Herrenhauses erreicht man nach Umwandern des Gebäudes auf der östlichen Seite, wo sich am Eingang auch eine Informationstafel zur Geschichte und Bedeutung der Anlage findet. Die Parkanlage, wie wir sie heute als Landschaftspark vorfinden, stammt allerdings erst aus den Jahren 1865 bis 1869, nachdem Friedrich von Heintze-Weißenrode, ein Urenkel des letzten Gutsherrn, mit seiner Familie 1864 in dem Anwesen einzog. Er ließ die zuvor landwirtschaftlich genutzte Fläche südlich des Schlosses von dem späteren königlich-preußischen Hofgärtner Albert Rosenberg in eine Parklandschaft mit geschwungenen Wegen, Bäumen und Sträuchern umgestalten.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 27/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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