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Die Sichtachse im Park an der Mühle läuft auf die alte Galerieholländermühle zu, deren Flügel im Moment nicht ganz vollständig sind. Foto: Hans-Dieter Reinke

Die Nordseeinsel Föhr bietet neben dem maritimen Urlaubserlebnis, den Bademöglichkeiten und dem Kulturangebot auch zwei interessante Parkanlagen in der Inselhauptstadt Wyk.

Der kleine Park an der Mühle, der nach geomantischen Gesichtspunkten entwickelt worden ist, bietet auf engem Raum eine kleine Oase der Ruhe und Beschaulichkeit im touristischen Inseltrubel. Um den historischen, lange vernachlässigten Nordsee-Kurpark kümmert sich seit Kurzem ein Förderverein. Dieser bemüht sich um die Bewahrung und eine behutsame Revitalisierung der mehr als 100 Jahre alten Kurgrünanlage.

Nicht weit entfernt von der geschäftigen Hauptstrandpromenade, dem Sandwall, in Wyk liegt in der Mühlenstraße/Ecke Feldstraße der Park an der Mühle. Namensgebend für den Park war die in Sichtweite befindliche, als Hauptsichtachse der Parkentwicklung genutzte Galerieholländermühle "Venti Amica" (Freundin des Windes). Bekannteste Bewohnerin der 1879 erbauten Windmühle war die Föhrer Heimatdichterin Stine Andresen.

Bis 1999 wurde auf dem heutigen Parkgelände Tennis gespielt, danach war es mehrere Jahre eine grüne Wiese. 2002 entwickelte der Föhrer Landschaftsplaner und Gestalter Hermann Hinsberger die Idee, einen Park auf der Fläche anzulegen. Der 2003 gegründete Verein Föhrer Impulse unterstützte die Idee und letztlich konnte 2005 der Park durch die finanzielle Unterstützung von Spendern und Förderungen der Stadt Wyk sowie des Landes Schleswig-Holstein im September des Jahres eröffnet werden.

Die Unterstützung des Landes erfolgte vor allem, weil die Parkentwicklung nach geomantischen Besonderheiten des Terrains erfolgen sollte. Das bedeutet, dass die Kräfte der Erde gedeutet und mit eingeplant werden. Die Entwicklung der Anlage erfolgte nach den sieben Chakren, die entlang der menschlichen Wirbelsäule laufen. Ihnen sind je ein Element und eine Farbe zugeordnet, die zusammen den Regenbogen ergeben. So wurden auf dem Gelände ganz unterschiedliche Gestaltungselemente angelegt und entwickelt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 50/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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