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In schattigeren Bereichen fallen die Blüten eher Pastellfarben aus. Foto: Karin Stern

Unter günstigen Bedingungen gedeihen Pflanzen problemlos. Wer sich Klarheit über Bodentyp und Lichtverhältnisse im Garten verschafft, erhöht die Erfolgschancen für Neuzugänge beträchtlich.

Selbst ohne Labor lässt sich viel über den Boden herausfinden, wenn man etwas Erde in die Hand nimmt. Beim Zerreiben zwischen den Fingern fühlt sich Sandboden meist rau an und lässt sich nicht gut formen. Sandböden sind oft stark durchlässig und arm an Nährstoffen, die schnell ausgewaschen werden. Dafür lassen sie sich sehr leicht bearbeiten und erwärmen sich schnell im Frühjahr. Böden mit hohem Tonanteil fühlen sich weich und klebrig an. Die Erde kann man mit den Händen gut formen. Der hohe Tonanteil speichert hervorragend Wasser und Nährstoffe, sorgt jedoch unter ungünstigen Bedingungen für Staunässe. Tonböden sind schwer zu bearbeiten. Bei Trockenheit werden sie schnell hart und reißen auf.

Viele Gewächse fühlen sich auf Lehmboden wohl. Er enthält etwa gleich hohe Anteile von Sand und Ton. Überschssiges Wasser gibt Lehmboden in untere Schichten ab, speichert jedoch gleichzeitig ausreichend Feuchtigkeit, um die Pflanzen gut zu versorgen. Sandboden lässt sich verbessern, indem organische Substanzen wie Komposterde oder die Reste der Gründüngung im Frühjahr etwa 20 cm tief eingearbeitet werden. Im Gemüsegarten sorgt eine Mulchschicht aus Rasenschnitt für den gleichen Effekt, wenn sie von Mai bis September hinweg ständig erneuert wird. Schwere Tonböden werden durch das Einarbeiten von grobem Sand durchlässiger und leichter zu bearbeiten.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 2/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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