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Der Fluss aus Traubenhyazinthen begeistert alljährlich wieder. Foto: Karin Stern

Mit der geschickten Zusammenstellung von Farben lässt sich eine großartige Wirkung erzielen und die Lieblingspflanze optimal zur Geltung bringen. Die Kombination von Blau und Weiß bringt jetzt im Frühling einen Frischekick in den Garten, der das Herz von Zwiebelblumenfreunden höherschlagen lässt.

Beide Farben ergänzen einander perfekt und fügen sich harmonisch in jeden Gartenstil ein. Häufig wird die blau-weiße Kombination für Sommerbeete empfohlen, weil sie etwas kühler und durchaus vornehm-dezent wirkt. Doch warum nicht auch im Frühling für etwas Frische sorgen? Mit Traubenhyazinthen, Anemonen, Tulpen, Hyazinthen und Co. entstehen ganz wunderbare Gartenbilder. Wer dazu noch Zweijährige wie Maßliebchen, Stiefmütterchen, Hornveilchen und Vergissmeinnicht einbezieht, rundet die Komposition sanft ab. Dabei gilt es jedoch zu bedenken, dass jede Farbe auch ein Umfeld besitzt.

In der Umgebung des Hauses stimmt man daher die Bepflanzung auf die Helligkeit oder Dunkelheit des Hintergrundes ab. Vor hellen Hauswänden verschwinden weiße Blüten, da hilft auch kein blauer Kontrast. Vor einer grünen Hecke, Klinkermauerwerk oder im grünen Rasen dagegen kommen beide Farben perfekt zur Geltung. Das Umfeld beeinflusst, ob ein harmonisches Gesamtbild entsteht oder etwa farbig gestrichene Zäune, Blumenkübel und Fensterläden die Wirkung stören. Auch die Lichtverhältnisse an der Pflanzstelle bleiben nicht ohne Einfluss. In schattigen Lagen erzielen dunkle, gedeckte Blautöne nicht die erwartete Wirkung. Ein klares Hell­blau dagegen setzt sich mit aufhellenden, weißen Pflanzpartnern an gleicher Stelle perfekt in Szene.

Tipp: Mit Wiederholungen arbeiten, also die Farbkombination an mehreren Stellen im Garten oder im Beet umsetzen. Das müssen nicht immer die gleichen Pflanzen sein. So leuchten an der einen Stelle blaue und weiße Hyazinthen, an anderer blaue Traubenhyazinthen mit weißen Tulpen oder man kombiniert blaue Hyazinthen mit weißen ­Anemonen und Maßliebchen. Blau setzt dabei eher den Ruhepunkt, sorgt für optische Weite und lässt weiße Blüten leuchten. Es ist ratsam, bei Planungen für ein Beet zu Buntstiften oder Wasserfarben zu greifen und eine Aufsicht zu zeichnen. Damit erhält man eine realistische Vorstellung des Ergebnisses und kann den Entwurf bei der Bepflanzung leichter umsetzen.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 12/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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