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Der Korkspindelstrauch 'Compactus' wächst eher breit als hoch. Die Herbstfärbung ist beeindruckend. Foto: Karin Stern

Mit Gelb, Rot und Orange zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Neben der späten Blütenpracht im Beet tragen auch buntes Laub, farbige Früchte sowie stimmungsvolle Blattschöpfe und Blütenrispen zahlreicher Ziergräser zum großen Finale bei.

Fast unmerklich geht der Sommer in den Herbst über. Wenn sich die eindrucksvollen Blüten von Sonnenbraut, Sonnenhut und Phlox verabschieden, kommen die prächtigen Farben der klassischen Herbstblüher besser zur Geltung. Einige Vertreter wie Fetthenne (Sedum telephium, Sedum spectabile), hohe Astern (Aster novi-belgii, Aster novae-angliae) und die Herbstanemone (Anemone japonica) verschönern mit ihren Blüten bereits seit Anfang August den Garten. Nun endlich stechen sie deutlich hervor. Tipp: Raublattastern schließen nachts ihre Blüten, die der Glattblattastern bleiben offen. Sie erhalten für den Vasenschnitt daher den Vorzug. Beide Arten eignen sich aufgrund ihrer Höhe eher für den mittleren und hinteren Bereich im Beet. Sie sollten bis zur Hälfte von anderen Pflanzen verdeckt werden, da die Stängel von unten her verkahlen.

Auch Dahlien bereichern das fröhlich-bunte Saisonfinale mit einer kräftigen Farbpalette von Gelb über Orange und Pink bis hin zu knalligem Rot und gedecktem Purpur. Wer regelmäßig Verblühtes ausputzt, regt die Bildung neuer Blüten an. Daher zieren Dahlien bis zum ersten Frost. Dann müssen die Knollen jedoch aufgenommen und frostfrei eingelagert werden. Tolle Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich durch die unterschiedlichen Wuchshöhen.

Niedrige Gallery-Sorten für den Topf wachsen 20cm hoch, während Balldahlien schon mal mächtige 140cm erreichen. Höhere Pflanzen sollten mit Stäben gestützt werden. Chrysanthemen (Chrysanthemum) sind ebenfalls unverzichtbar, wenn es um warme Herbstfarben geht. Die kompakten Pflanzen beeindrucken mit ihren zahlreichen Blüten, die je nach Art und Sorte von August bis November Farbe bekennen. Sie bringen Weiß, Gelb, Orange und kräftiges Rot nicht nur ins Beet, sondern verschönern auch Töpfe und Kästen.

Es lohnt sich durchaus, Topfchrysanthemen im Haus frostfrei zu überwintern und im Frühjahr auszupflanzen. Gut eingewachsen, überstehen die wertvollen Spätblüher an einem geschützten, warmen Platz in nährstoffreichem, durchlässigem Boden den Winter problemlos. Hierfür eignen sich vor allem die Chrysanthemum-Indicum-Hybriden mit Sorten wie 'Bienchen' (gelb), 'Herbstrubin' (rubinrot, gefüllt), 'Ordensstern' (gelbbronze, gefüllt) oder 'Rehauge' (rotbraun, pomponblütig).

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 38/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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