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Die unterschiedlichen Blattfarben der Buntnessel lassen sich in vielfältiger Weise kombinieren. Foto: Hans-Dieter Reinke

Hier haben wir einmal eine Blütenpflanze, bei der nicht attraktive Blüten im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem das variantenreiche und vielgestaltige, farbige Blattwerk begeistert. Die anspruchslose und pflegeleichte Buntnessel ist eine geeignete Topf- und Zimmerpflanze, bringt aber auch als Balkonkasten- und Kübelpflanze sowie als Beetpflanze prächtig Farbe in unsere Umgebung.

Die Blattform der Buntnessel (Solenostemon scutellarioides), die auch als Buntlippe oder Blumennessel bezeichnet wird, ähnelt der eines Brennnesselblattes, was der Pflanze ihre deutsche Bezeichnung eingebracht hat, wenngleich keinerlei nähere Verwandtschaft zu den Nesselgewächsen besteht. Die Buntnessel gehört in die Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), wie sich an den Blüten und dem vierkantigen Stängel leicht erkennen lässt. Sie wurde früher als Celeus-blumei-Hybride oder auch als Coleus hybridus bezeichnet. Die Heimat dieser etwa (je nach Taxonomie) 100 bis 200 Arten von Kräutern und Halbsträuchern umfassenden Verwandschaft liegt in den Tropen der Alten Welt.

Solenostemon gelangte bereits 1851 aus javanischen Gärten, wo sie aber auch schon züchterisch bearbeitet war, nach Europa. Weitere Züchtungsbemühungen erfolgten zunächst in England und heute gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Sorten, die sich auf Wuchsform, Blattformen und -farben auswirken.

Die 20 bis 80 cm hoch, aufrecht und buschig wachsende Blattschmuckpflanze begeistert den Pflanzenliebhaber mit zahlreichen Blattformen. Die samtig weich behaarten Blätter können länglich oder herzförmig sein und einen gesägten, glatten oder gewellten Rand aufweisen. Beeindruckend ist die Vielfalt der möglichen Blattfärbungen und Kombinationen. Neben grünen und gelblichen Blattfarben treten auch cremeweiße, bräunliche, rote, rosa und orangefarbene Farbmuster auf und mehrere Farben können auch zusammen die Blattoberflächen schmücken.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 16/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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