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Zahlreiche Gehölzpflanzen und Obstbaumsorten sind in den Alleen des Museumshofes Lensahn zu entdecken. Foto: Hans-Dieter Reinke

Historische Landwirtschaft und altes Handwerk sind die Ausstellungsschwerpunkte im Museumshof, der sich in der Gemeinde Lensahn befindet, die etwa 10 km von der Ostsee entfernt in Ostholstein liegt. Zu dem 4 ha großen Gelände gehören aber auch ein Naturlehrpfad, verschiedene Gärten, Museumsfelder und ausgedehnte Alleen mit zahlreichen Gehölzarten und vielen unterschiedlichen Obstsorten.

Auf dem Fußweg vom Parkplatz zum Eingangshaus des Museumshofes Lensahn bekommt der Besucher sogleich einen Eindruck von der Gehölz- und Obstsortenvielfalt, die das Ausstellungsareal bietet. Neben der ,Speckbirne' und der Sommer-/Herbstbirne ,Williams Christ' säumen 'Dithmarscher Paradies', der 'Schöne von Herrenhut', der 'Seestermüher Zitronenapfel', ,Freiherr von Berlepsch' und weitere Obstbäume den Weg.

Der Prienfeldhof wurde im Jahre 1797 gegründet; das Jahr, aus dem auch der noch auf dem Hofplatz befindliche Brunnen stammt. Der Hof wurde bis zum Jahre 1992 mit Ackerbau und Rinderzucht als Vollerwerbsbetrieb bewirtschaftet. Im selben Jahr, in dem die Landwirtschaft aufgegeben wurde, gründete sich der Verein "Landwirtschaftsmuseum Prienfeldhof Lensahn", und vier Jahre später startete dort der Museumsbetrieb, der in diesem Jahr damit in seine 24. Saison geht.

Nach dem Betreten des Geländes fühlt man sich sogleich von einer gewissen Hofidylle umgeben: Auf den umliegenden Weiden grasen Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen, Angler Sattelschweine suhlen sich gemütlich im Schlamm, am Dorfteich dümpeln Kanadagänse und Stockenten herum, und frei laufende Hühner kreuzen den Weg. Hinter dem Hof- und Ausstellungsgelände befinden sich die zugehörigen landwirtschaftlichen Flächen des Museums, aber auch der 2,4 km lange Naturpfad, verschiedene Gärten und ein weiterer Spielplatz.

Auf den unterschiedlichen Museumsfeldern werden Getreide, Kartoffeln, Kleesaat und anderes angebaut. Sie dienen vor allem für Präsentationen, Ernte- und Bearbeitungsdemonstrationen und für die Umweltbildungs- und Informationsarbeit des Museums. Auf einem Feld wird beispielsweise eine bewährte Mischkultur im Gemüsebeet demonstriert. Die drei nützlichen Schwestern Mais, Bohne und Kürbis wachsen zusammen im Beet. An dem hoch aufwachsenden Mais können die Bohnen emporranken, und das großflächige Laub des Kürbis schützt vor Austrocknung des Bodens und zu viel Aufwuchs von Begleitflora.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 37/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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