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Gemütliche Sitzgelegenheit am Kleingewässer im Gerisch-Park. Im Hintergrund die Skulptur „Die Schreitenden“ der Künstlerin Magdalena Abakanowicz Foto: Hans-Dieter Reinke

Die Gerisch-Stiftung kümmert sich nicht nur um die Förderung regionaler und internationaler Gegenwartskunst, sondern hat auf einem historischen Villen- und Gartengelände einen Skulpturenpark internationalen Zuschnitts geschaffen. Die Präsentation zeitgenössischer Kunst im Außenraum, wechselnde Innenausstellungen und ein stimmungsvolles Gartenkunstwerk in einem historischen Landhausgarten bieten erfrischenden Kunst- und Gartengenuss gleichermaßen.

Schon bei der Ankunft am Skulpturenpark der Gerisch-Stiftung in Neumünster erwartet den Besucher das erste Kunstwerk, nämlich die aus 48 gläsernen und transparenten Zaunelementen gefertigte Trennung des Parkgeländes von der anliegenden Straße. Die "Annie" benannte Skulptur von Olaf Nicolai wirkt mit ihren ornamentalen Mustern wie eine riesige Wohnzimmergardine, die den Blick in den Park und umgekehrt aus ihm heraus ermöglicht.

Auch die bereits von der Straße her einsehbare Skulptur "Abracadabra Simsalabim" von Tjorg Douglas Beer mit drei auf einem fliegenden Teppich daherkommenden Gestalten oder die hoch über dem Privathaus des Stifterpaares Herbert und Brigitte Gerisch stehende Schäfchenwolke "Cumulus" von Thorsten Goldberg lassen den Betrachter erkennen, dass es hier hinter der gläsernen Gardine etwas Besonderes zu entdecken gibt.

Ebenfalls auffällig ist das hübsche Jugendstilgebäude, das zur herausragenden Villenarchitektur Neumünsters gehört, die Villa Wachholtz. Das im Jahre 1903 von dem Buntpapierfabrikanten Paul Ströhmer erbaute Haus ging im Jahre 1924 in den Besitz des Verlegers Karl Wachholtz über, eines Neffen des Erbauers. Auf dem Nachbargrundstück errichtete der Stifter Herbert Gerisch 1967 ein Wohnhaus im typischen modernen Villenstil der 1960er Jahre. Die im Jahre 2001 von dem Stifterpaar Brigitte und Herbert Gerisch gegründete gleichnamige Stiftung begann bereits zu der Zeit mit dem Aufbau eines Skulpturenparks.

Als im Jahre 2004 die Villa Wachholtz als Zustiftung der Stadt Neumünster an die Gerisch-Stiftung übertragen wurde, konnten die beiden Grundstücke zu dem Gerisch-Skulpturenpark zusammengefügt werden.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 23/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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