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Eine solche großzügige Gestaltung eignet sich perfekt für große Grundstücke. Foto: Karin Stern

Die Vielfalt der Funkienarten und -sorten ist fast unüberschaubar. Die Blätter der schmucken Stauden präsentieren sich in Gelbgrün, Stahlblau, Dunkelgrün oder mit hellen Panaschierungen. Wem das noch nicht reicht, der wählt unter großen und kleinen Blättern samt verschiedenen Strukturen. Ein weiteres Plus: Die robusten Stauden werden jedes Jahr ein bisschen schöner und eignen sich sehr gut für die Kübelkultur.

Funkien schätzen den kühlen, luftfeuchten Schatten umgebender Gehölze. Auch am Teichrand fühlen sie sich auf einem humosen, feuchten Boden wohl. Die Blattschmuckstaude bringt Ruhe und Ordnung ins Beet. In halbschattiger Lage laufen Funkien zur Höchstform auf. Schöne Gartenbilder entstehen mit Schattengräsern wie dem Japanberggras (Hakonechloa), Rodgersien und Farnen in der Nachbarschaft. Auch Silberkerze, Prachtspiere, Etagenprimel und Bambus werden gerne mit Funkien kombiniert. Sehr schön wirken sie auch in Kübeln, gerne als Gruppe zum Topfgarten arrangiert. Nur wenn die Pflanzen im Laufe der Jahre zu groß werden, gräbt man sie im Herbst oder Frühjahr aus und teilt den Wurzelballen mit einem kräftigen Spatenstich. Bei der Teilung im Frühjahr dürfen die Triebspitzen nicht verletzt werden. Der Austrieb erfolgt erst spät im Frühling. Er sollte unbedingt vor Schnecken geschützt werden. Gut gepflegte, eingewachsene Funkien bedecken etwa 1 m2 Fläche.

Die meisten Gärtner legen vor allem Wert auf die jeweilige Zeichnung der Blätter. Doch auch die zarten Blüten an langen Stielen tragen zur Zierwirkung bei. Dichte Blütentrauben leuchten von Juni bis August je nach Art und Sorte in Violett, Lila, Blau oder Weiß. Die Lilienfunkie (Hosta plantaginea) fällt mit großen, lilienartigen, duftenden, weißen Blüten besonders ins Auge. Dafür braucht sie neben dem frischen Boden etwas mehr Sonne und Wärme als andere Funkienarten.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 31/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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