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Der Rote Glücksklee oder Sauerklee besitzt dunkelrot-violettes Laubwerk und zarte weißliche Blüten. Foto: Hans-Dieter Reinke

Der Rote Glücksklee erfreut uns nicht nur durch seine weißen bis zartrosafarbenen Blüten, sondern auch mit seinen dunkelroten, dreieckig geformten Laubblättern. Es ist eine robuste, allerdings nicht winterharte Zierpflanze aus dem tropischen Südamerika, die bei uns als sommerliche Gartenpflanze und vor allem als Zimmertopfpflanze kultiviert wird.

Auch außerhalb der Blütezeit macht der Rote Glücksklee (Oxalis triangularis), der auch als Roter Sauerklee, Dreiecksklee oder Herzblattklee bezeichnet wird, durch seine dunkelrot-violett gefärbten Blätter einigen Eindruck auf der Fensterbank. Die Laubblätter sind dreiteilig und jedes Fiederblatt ist verkehrt dreieckig. Die Blätter ähneln zwar den heimischen Kleearten wie Weiß- oder Rotklee, und die Pflanze wurde auch danach benannt, es besteht allerdings keine botanische Verwandtschaft. Der Sauerklee gehört in die Familie der Sauerkleegewächse (Oxalidaceae), während die Kleearten zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae) gerechnet werden.

Der Verbreitungsschwerpunkt der Sauerkleegewächse, zu der etwa 900 Arten gehören, liegt in den Tropen und Subtropen, besonders der südlichen Hemisphäre. So hat auch der Dreiecksklee in den warmen Regionen Brasiliens, Paraguays, Boliviens und Argentiniens seine Heimat.

Über dem Blattwerk erscheinen ab Mai bis in den Oktober die an etwa 15 bis 25 cm hohen Blütenstielen sitzenden Blüten. Etwa drei bis sieben der weißen bis zartrosafarbenen, leicht überhängenden Blüten erscheinen pro Stiel. Die radiärsymmetrischen, trichterförmigen, zwittrigen Blüten haben fünf lanzettliche Blütenblätter, die von einem grünen, dicht behaarten Kelch umgeben sind. Auch während der Winterzeit und im frühen Frühjahr kann es durchaus zur Blütenentwicklung beim Roten Sauerklee kommen. Aus den Blüten entwickeln sich säulenförmige Kapselfrüchte.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 19/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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