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Storchschnabel 'Rozanne' blüht unermüdlich bis zum Frost. Foto: Karin Stern

Der spätsommerliche Garten hat einiges für die Liebhaber blauer Blüten zu bieten. Die beliebte Farbe lässt sich mit verschiedenen Stauden, aber auch mit Einjährigen und Halbsträuchern in den unterschiedlichsten Nuancen ins Beet bringen.

Unter den blauen Blütenstauden zählt der Herbsteisenhut (Aconitum carmichaelii) wohl zu den Klassikern. Die Sorte 'Arendsii' schraubt ihre langen Blütenrispen in stattliche 140 cm Höhe. Die bewährte Züchtung ist mit ihrem kräftigen, straff aufrechten Wuchs und der sehr späten, dunkelblauvioletten Blüte eine wertvolle Bereicherung im Herbstgarten. Sie kommt in der Nachbarschaft weiß blühender Stauden wie der Herbstanemone (Anemone tomentosa) oder der Oktobersilberkerze (Cimicifuga simplex) perfekt zur Geltung. Die unkomplizierte Staude fühlt sich in halbschattiger bis schattiger Lage auf kühlem, frischem und nährstoffreichem Boden wohl. Wie die sommerblühende Variante ist auch der Herbsteisenhut in allen Teilen sehr giftig. Bei Pflegearbeiten empfiehlt sich daher das Tragen von langärmliger Kleidung und Handschuhen.

Die verschiedenen Asternarten bieten eine ganze Reihe blau blühender Sorten, die teils in Violett, teils in Lila übergehen. Vom Spätsommer bis in den Oktober hinein bringt die Blaue Waldaster (Aster cordifolius) Farbe in sonnig bis halbschattig gelegene Beete. Sie wird aufgrund ihres natürlichen Charakters gerne in naturnahen Pflanzungen verwendet, passt aber auch gut an den Gehölzrand. Mit etwa 100 cm Wuchshöhe sind die Sorten 'Little Carlow' und 'Blue Heaven' empfehlenswerte Pflanzpartner für Goldrute (Solidago rugosa), Großen Geißbart (Aruncus-aethusifolius-Hybride 'Horatio') oder das Hohe Pfeifengras (Molinia arundinacea).

Noch vor den Astern stimmt von Juni bis August der Ehrenpreis 'Ulster Blue Dwarf' (Veronica spicata) schon mal auf den blauen Spätsommer ein. Die etwa 25 cm hoch wachsende Staude bevorzugt sonnige Plätze mit feuchtem und saurem bis neutralem Boden in Beet oder Steingarten. Im Topf macht sie aber auch eine gute Figur. Als passende Pflanzpartner sind Margeriten (Leucanthemum), Grasnelken (Armeria maritima), Blauschwingel (Festuca cinerea) und Schleierkraut (Gypsophila) zu empfehlen.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 36/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.



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