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Saatbänder garantieren den optimalen Pflanzabstand bei Asiasalat. Foto: Karin Stern

Ohne großen Aufwand anbauen, fix ernten und ab in die Küche damit – Blattgemüse bringt Vielfalt ins Beet und auf den Tisch. Es lohnt sich, am Samenständer auch mal nach bisher unbekannten Arten zu greifen.

Das Grün des Blattrettichs bleibt im Vergleich zu anderen Retticharten angenehm zart. Klein geschnitten und gemischten Salaten zugegeben, verleihen sie ihnen eine scharfe, pfeffrige Note. Auch gedünstet als Gemüsebeilage schmecken die Blätter lecker. Blattrettich gedeiht im Beet von März bis September, kann aber auch im Topf oder Balkonkasten angebaut werden. Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem, feuchtem und eher schwerem Boden.

Es ist ratsam, die Aussaat in Sätzen im Abstand von vierzehn Tagen vorzunehmen. Die Pflanzen wachsen sehr schnell und nehmen mit zunehmender Reife einen schärferen Geschmack an. Die Ernte erfolgt je nach Witterung drei bis fünf Wochen nach der Aussaat. Die 5 bis 8 cm hohen Blattrosetten schneidet man einfach wie Schnittsalat ab. Wer dabei den Vegetationspunkt stehen lässt, kann ein weiteres Mal ernten.

Dies trifft auch auf den Asiasalat zu, der mit unterschiedlichen Sorten Abwechslung in die Salatschüssel bringt. Die zarten, würzig schmeckenden Blätter werden wie Spinat bei einer Höhe von 15 bis 20 cm geerntet und kommen in gemischten Salaten oder als Gemüse auf den Tisch. Asiasalat zählt zu den anspruchslosen Kulturen, die in Sonne und Halbschatten gedeihen. Im Gewächshaus lässt er sich ganzjährig anbauen, im Freiland erfolgt die Aussaat von April bis August. Bis zur Ernte vergehen je nach Witterung drei bis sechs Wochen. Trotz des etwas höheren Preises empfiehlt sich die Verwendung von Saatbändern, um den optimalen Pflanzenabstand einzuhalten.

Die Gartenmelde ist eng mit dem Spinat verwandt und eine unserer ältesten Kulturpflanzen. Neben der grünblättrigen Variante bietet der Handel zudem Sorten mit gelben, roten oder violetten Blättern, die auch im Zierbeet eine gute Figur machen. Der Anbau ist besonders im Frühjahr zu empfehlen, die Aussaat erfolgt von Februar bis Mai reihenweise in lockere und humose Erde. Für die Ernte schneidet man die jungen Pflanzen komplett ab und bereitet sie mitsamt der zarten Stiele wie Spinat zu. Wer die Gartenmelde bis in 2 m Höhe wachsen lässt, pflückt fortlaufend die Blätter. Wichtig bei dieser Kulturvariante: Ein Pflanzabstand von 40 x 50 cm und die Einplanung des Schattenwurfs.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 18/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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