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Obst- und Gemüsekisten ergeben attraktive Pflanzgefäße. Foto: Karin Stern

Die anspruchslose Hauswurz findet im Steingarten, in Mauerritzen, in Ausbuchtungen von Steinen oder Holz, als Dachbegrünung und natürlich auch in Gefäßen aller Art Verwendung. Die fast unüberschaubare Vielfalt an Formen und Farben, die teils nach Jahreszeit variieren, lässt sich harmonisch miteinander kombinieren. Daraus ergeben sich dauerhafte und ästhetische Erscheinungsbilder. Für Beet und Topf empfiehlt sich die Kombination von Partnern, die ähnliche Standortansprüche aufweisen.

Sonnige Plätze mit magerem, nährstoffarmem Boden, der durchaus Sand, Kies oder Steine enthalten darf, sind für die robuste Hauswurz (Sempervivum) genau richtig. Hier bildet die Sukkulente attraktive Blüten aus und vermehrt sich willig über Tochterrosetten. Weltweit gibt es rund 60 unterschiedliche Arten der Hauswurz mit mehr als 5.000 Sorten. Daher bietet der Handel ein enorm breites Angebot an unterschiedlichen Hybriden, Sorten, Auslesen und Kreuzungen. Je sonniger der Standort, desto schöner fällt die Färbung der Blätter aus. Die Sonne lockt vor allem die Rottöne hervor und lässt sie intensiver erscheinen.

So schmücken sich 'Tordeur's Memory' und 'Triste' mit dunkelroten Rosetten, während 'Noir' und 'Seerose' mit hübschen roten Blattspitzen punkten. Auch bei einfarbigem Laub treten ganz unterschiedliche Ausprägungen auf. 'Silver Thaw' bildet grausilbrige Blätter, das Laub von 'Dallas' zeigt einen leichten Blaustich mit metallischem Schimmer und 'Smaragd' glänzt mit sattgrünen Blättern. Sämtliche Varianten behalten auch über den Winter ihr Laub, sodass die Hauswurz einen ganzjährigen Zierwert bietet.

Neben der Blattfarbe unterscheiden sich die Sorten zudem in Wuchsform und Rosettengröße. Einige zeigen geschlossene, andere hingegen offene Rosetten. Mit der Kombination unterschiedlicher Sorten lassen sich daher attraktive Gartenbilder erschaffen. Da sich sämtliche Varianten in ihren Verwendungsmöglichkeiten und Ansprüchen gleichen, entscheidet allein der eigene Geschmack beim Kauf.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 43/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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