Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Zierlauch verträgt sich gut mit Stauden der sonnigen und eher trockenen Standorte. Foto: Svenja Schwedtke

Zierlauche, die dicken, lila Kugelblüten, die den Frühsommer verschönern, sind die großen Verwandten von Schnittlauch, Porree, Knoblauch und Küchenzwiebel.

Die extravaganten Zwiebelblüher setzen Akzente und bringen Schwung in die Pflanzung. Ihre Blütenstände bestehen aus vielen Einzelblüten, die meist zu runden Kugeln oder Halbkugeln angeordnet sind.

Zierlauchblütenstände können Durchmesser von bis zu 15 cm bekommen, es gibt aber auch ganz kleinblütige Sorten. Die Vertreter der Gattung Allium können zwischen 10 und 150 cm hoch werden.

Die vielen kleinen Einzelblüten enthalten viel Pollen und sehr viel Nektar, was für die Insekten wichtig ist. Nektar bietet schnell verfügbare Energie für die Tiere, Pollen ist proteinreiche Nahrung für den Nachwuchs.

Pflanzung

Gepflanzt wird Zierlauch im späten Herbst als Zwiebel, wie auch Tulpen gern erst nach den ersten Frösten. Die Zierlauchzwiebeln sollen zwei bis drei Mal so tief gepflanzt werden wie die Zwiebel groß ist, das bedeutet bei 7 cm dicken Zwiebeln durchaus ein Loch von über 20 cm Tiefe! Zur Pflanzung kann man einen stickstoffarmen Volldünger mit ins Pflanzloch geben. Zierlauch überwintert dann als Zwiebel und treibt im Frühling aus. Er ist winterhart und mehrjährig.

Standort

Zierlauch mag vollsonnige Gartenplätze auf kalkhaltigen, gut drainierten Böden. Staunässe und sehr schwere Lehmböden sind nicht so gut geeignet. In solchen Fällen sollte eine Drainageschicht aus Kies, Steinchen oder Blähton in ein tieferes Pflanzloch gegeben werden, damit die Lauchzwiebeln nicht über Winter im Wasser stehen. Es gibt eine Ausnahme, das ist der Bärlauch, Allium ursinum. Der kommt in Wäldern auf frischen Böden vor und mag dementsprechend auch im Garten halbschattig und nicht zu trocken stehen.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 34/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

nach oben