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Samenmischungen mit unterschiedlichen Sorten bringen Farbe auf den Tisch. Die rot-weiße Färbung bleibt auch nach dem Kochen erhalten. Foto: Karin Stern

Die unkomplizierte Rote Bete ist im Garten ganz leicht anzubauen. Die Ernte schmeckt nicht nur süß-sauer eingelegt, sondern auch roh geraspelt als Salat, Suppe oder zusammen mit Möhren und Kartoffeln vom Blech aus dem Backofen. Die weißen, gelben und geringelten Sorten schmecken milder als die roten Varianten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sie beim Verarbeiten nicht alles rot einfärben. Bald kann es mit der Aussaat der Rüben losgehen, die viele Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe enthalten.

Rote Bete mag wie fast alle Gemüsearten einen vollsonnigen, warmen Standort. Dennoch fällt auch im Halbschatten die Ernte zufriedenstellend aus. Solange der Boden locker und humusreich ist, darf er sowohl sandig als auch lehmig ausfallen. Wichtig: keinesfalls mit frischem Mist düngen. Eine Anbaupause von vier Jahren auf dem Beet ist einzuhalten, ebenso zu anderen Gänsefußgewächsen wie Mangold oder Spinat. Die in letzter Zeit häufiger erfolgte Empfehlung des Vorziehens von Roter Bete in Topfplatten gegen Ende März ergibt erfahrungsgemäß jedoch nur wenig Sinn.

Ab Mitte April, sobald der Boden ausreichend abgetrocknet ist, kann im Freiland gesät werden. Die Samen keimen schnell und die jungen Pflanzen entwickeln sich zügig, sodass durch die Vorkultur kein Vorteil, aber mehr Aufwand entsteht. Tipp: Frühe Aussaaten mit einem Vlies abdecken, das erhöht die Bodentemperatur und begünstigt die Keimung. Rote Bete keimen bei Bodentemperaturen von unter 7 °C nur schlecht und neigen in der Folge dazu, in die Blüte zu gehen. Dank der langen Aussaatzeit von April bis Anfang Juli eignet sich Rote Bete als Frühkultur ebenso wie als Nachkultur von Salat, Radieschen, Kohlrabi oder Erbsen.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 9/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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