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Drei Teiche prägen den Alten Kurpark Foto: Hans-Dieter Reinke

Der mondäne Touristenort Timmendorfer Strand in der Lübecker Bucht ist seit 1951 Ostseeheilbad. Und ein Kurort, der etwas auf sich hält, besitzt einen Kurpark. Timmendorfer Strand hat sogar derer zwei, nämlich den Alten und Neuen Kurpark.

Der besondere Reiz der Anlagen liegt in der Nähe zur Ostsee. Sie bieten gleichzeitig eine schöne sowie geruhsame Abwechslung zum quirligen und hektischen Strand-, Einkaufs- und Veranstaltungsgeschehen.

Lediglich der Strand und die Strandpromenade in Timmendorfer Strand trennen den Neuen Kurpark, der auch als Strandpark bezeichnet wird, von der Ostsee. Hier gibt es also mal einen Kurpark, der mit Meeresblick unter Schatten spendenden Bäumen den direkten Anschluss an das Strandgeschehen liefert. Und das nutzt man in Timmendorfer Strand. Bei Veranstaltungen wie Strandkonzerten, Strandkino, Strandpolomeisterschaften wird das Areal des Neuen Kurparks gern mit einbezogen. Das geht hin bis zu Großveranstaltungen wie den Stars am Strand oder den Beachvolleyball-Meisterschaften, bei denen das größte Strandstadion Deutschlands auf dem Strand vorm Kurparkgelände errichtet wird.

Der Neue Kurpark

Der Neue Kurpark zwischen Strandpromenade und Kurpromenade, der seit den 1960er Jahren mehrfach umgestaltet worden ist, wird im Norden durch das Maritim-Hotel und im Süden durch die Aquariengroßanlage Sea Life Timmendorfer Strand und einen größeren Spielplatz begrenzt. Vor allem ein ­Bereich lichter Kiefern mit dazwischen liegenden sandigen Grasflächen prägt das Areal und erlaubt durch den lockeren Wuchs der Bäume an einzelnen Stellen den Blick in Richtung Meer. Vereinzelt stehen Eichen, selten auch Ahornbäume und Birken. Ein einzelner, nahe dem Maritim stehender Kalifornischer Riesenmammutbaum besitzt sogar ein Schild mit dem Hinweis, dass er 1984 von Käthe und Günther Friedrich aus Kalifornien, USA, gepflanzt worden sei.

Aufgelockert wird das gut besuchte und relativ stark frequentierte Kurparkgelände auch durch Sträucher wie Rhododendren, Hortensien, Großes Johanniskraut, Rosen und andere. Früher befand sich an dieser Stelle der alte Rosengarten. Heute prägen neben einigen Blumenbeeten beispielsweise mit Katzenminze, Fetthenne, Salbei, Rudbeckien, Sonnenhut und Anemonen vor allem die alte Trinkkurhalle und der Seepferdchenbrunnen das Gelände des Neuen Kurparks.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 1/2022 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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