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Der Mühlengraben begrenzt den Kurpark zur Innenstadt Möllns. Foto: Hans-Dieter Reinke

Der 1968 eröffnete Kurpark in Mölln ist eine der wenigen erhaltenen Gartenanlagen der Nachkriegsmoderne in Schleswig-Holstein. Das in den Jahren 2009 bis 2011 umfassende sanierte Gartenareal befindet sich nahe der Innenstadt und bietet nicht nur den Einheimischen sondern auch den Gästen der Stadt eine ebenso abwechslungsreiche wie gut gepflegte Anlage. Sie ist nicht nur ein Ort der Ruhe, der Kontemplation und der Erholung, sondern auch eine vielfältig für Veranstaltungen, Feste und kulturelle Aktivitäten genutzte Parkanlage.

Mölln ist seit 1970 anerkannter Luft- und Kneippkurort, wobei der Kurpark ein wichtiger Baustein zur Anerkennung als Kurort war. Mölln ist aber auch bekannt als Eulenspiegelstadt, hat doch der mittelalterliche Schelm Till Eulenspiegel seine letzten Jahre in der Stadt verbracht. Er soll auch die letzte Ruhestätte bei der Möllner Kirche gefunden haben. Es gibt Stadtführungen mit Till, der mit Narrenkappe und Glöckchen den Touristen aus der Geschichte der Stadt berichtet und zu den Sehenswürdigkeiten geleitet. Es gibt ein Eulenspiegel-Museum, ein Denkmal am Markt, einen Gedenkstein, Eulenspiegel-Festspiele und vieles mehr, was sich auf den wohl bekanntesten ehemaligen Bürger der Stadt bezieht.

Auch im Kurpark ist er in vielfältiger Weise vertreten. So gibt es beispielsweise die nach ihm benannte kräftig rot blühende Märchenrose 'Till Eulenspiegel' des Rosenzüchters W. Kordes Söhne in Sparrieshoop, die 2018 im Kurpark getauft wurde. Die Kletterrosenrarität 'Till Uhlenspiegel' aus den 1950er Jahren, ebenfalls aus dem Hause Kordes stammend, wurde bereits 2011 mit der Beendigung der Sanierungsarbeiten des Kurparks im Park angepflanzt.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 27/2020 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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