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Im Laufe der Zeit bilden die Alpenveilchen attraktive Blütenteppiche. Foto: Karin Stern

Herbstblühende Alpenveilchen bereichern jetzt den Garten, eine weitere Art läutet in einigen Wochen den Frühling ein. Besonders leicht lassen sich Alpenveilchen unter Gehölzen ansiedeln.

Derzeit bieten Gartenmärkte ein großes Angebot blühender Topfware für die Herbstbepflanzung von Kästen, Kübeln und Gräbern. Meist sind das aber keine winterharten Gewächse. Sobald der Frost einsetzt, ist die Blütenpracht hinüber und die Pflanzen treiben im Frühjahr nicht wieder aus. Daher achtet man beim Neukauf getopfter Ware auf winterharte Alpenveilchen, die sowohl herbst- als auch frühjahrsblühend angeboten werden.

Der zauberhafte Blütenflor der Herbstalpenveilchen zeigt sich von September bis zum Frost. Die Frühjahrsvariante erblüht je nach Witterung gemeinsam mit den ersten Winterlingen und Schneeglöckchen. Typischerweise blühen sie rosa und rot, es gibt aber auch weiß blühende Varianten. Wo sich die Knollengewächse wohlfühlen, entsteht mit der Zeit durch willige Selbstaussaat ein Blütenteppich.

Die winterharten Arten haben einiges gemeinsam. Sie mögen im Garten am liebsten einen Platz unter Bäumen oder großen Sträuchern. Die Pflanzen brauchen einen kalkhaltigen, durchlässigen, steinig-humosen und eher trockenen Boden im Halbschatten. Sie gedeihen selbst in dichtem Wurzelfilz, kommen jedoch mit pflanzlicher Konkurrenz durch wuchernde Nachbarn wie Lungenkraut oder Farn nicht zurecht.

Alpenveilchen sind Knollen bildende Stauden. In gut sortierten Gärtnereien und im Versandhandel sind die Pflanzknollen erhältlich. Käufer sollten darauf achten, Ware aus Wildentnahmen zu vermeiden und nur in Gärtnereien vermehrte Knollen kaufen. Dies schont die natürlich vorkommenden Bestände im Mittelmeerraum und in Asien. Die Knollen sind runde, braune Gebilde mit einer glatten Unterseite. Die Oberseite wirkt schrumpelig und weist eine kleine Vertiefung in der Mitte sowie meist Wurzelreste auf. Die Wurzeln treiben an den Seiten und auf der Oberseite der Knolle aus.

 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bauernblattausgabe 39/2021 unter der Rubrik "Garten" und im digitalen Bauernblatt.

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