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Bei der Erzeugung von Wasserstoff entsteht durch die Elektrolyse Wärme. Diese soll in ein Energiesystem integriert werden. Foto: Iris Jaeger

Grüner Wasserstoff made in und für Schleswig-Holstein – das wäre ein echter Standortfaktor für das Land. Technik und Know-how sind bereits vorhanden. Doch was braucht es an weiteren Rahmenbedingungen, um endlich von der Theorie in die Praxis und somit in die Wirtschaftlichkeit zu kommen? Über Chancen und Voraussetzungen einer erfolgreichen Wasserstoffwirtschaft sprachen Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) und GP-Joule-Geschäftsführer Ove Petersen im Rahmen eines Wasserstoff-Webcalls des Landesverbands Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (LEE SH).

Mit der Nationalen Strategie des Bundes kam endlich Bewegung in das Thema Grüner Wasserstoff. Und auch in Schleswig-Holstein arbeite man schon seit Längerem an einer eigenen Landesstrategie, die mit der Bundesstrategie zusammengebracht werden solle, berichtete Jan Philipp Albrecht. "Denn es darf bei dem Thema nicht bloß zu einer Aneinanderreihung von Maßnahmen oder einer Liste von Projekten kommen. Was wir brauchen, ist eine Gesamtstrategie in Schleswig-Holstein, Deutschland und Europa", betonte der Energiewendeminister.

Grüner Wasserstoff sei einer der zentralen Bausteine auf dem Weg zur Dekarbonisierung. "Somit müssen wir uns hier im Land überlegen, welchen Standortvorteil wir auf lange Sicht schaffen wollen", so Albrecht. In einem Punkt waren sich der Minister und der GP-Joule-Geschäftsführer dabei einig: Nur die Produktion von Grünem Wasserstoff mit Strom aus Windkraft und Solarenergie reiche nicht aus. Es müsse auch auf die Abnehmerseite geschaut und überlegt werden, wie der im Land produzierte Wasserstoff weiterverwendet werden könne, "damit wir endlich von der Testphase und den Pilotprojekten in eine Wirtschaftlichkeit kommen", so Albrecht.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 26/2020 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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