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Ein zügiger Ausbau der Erneuerbaren ist unabdingbar, um die Klimaziele noch zu erreichen. Foto: Landpixel

Das EEG 21 ist seit Jahresbeginn in Kraft, die Regionalplanung Windenergie in Schleswig-Holstein endlich abgeschlossen, das Moratorium beendet und die Rechtssicherheit für den weiteren Ausbau der Windenergie im Land gegeben. Nun muss es endlich losgehen und die Energiewende mehr denn je in Schwung kommen. Chancen nutzen und umsetzen – so lautete das Credo der virtuellen Veranstaltung "Energie für den Abend", den ARGE Netz, Landesverband WindEnergie Schleswig-Holstein (BWE SH) und der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE SH) gemeinsam durchführten.

Dem traditionellen Parlamentarischen Abend ging am Nachmittag ein Onlinepressegespräch voraus, bei dem sich Stephan Frense, CEO der Unternehmensgruppe ARGE Netz, Marcus Hrach, Leiter der Geschäftsstelle BWE SH, und Dr. Fabian Faller, Geschäftsführer LEE SH, einig darin waren, dass die Erneuerbaren nach der Pandemie weiterhin ein Wachstumsmotor für das Land sein werden. "Schleswig-Holstein hat die besten Chancen, wirtschaftlich von der Energiewende zu profitieren und einen strukturpolitischen Wandel einzuleiten, der unser Land entscheidend voranbringen wird", sagte Frense. Die Erzeugung und Veredelung Erneuerbarer Energien vor Ort werde zu einem entscheidenden Standortfaktor für die Ansiedlung von Industrie, Dienstleistungsunternehmen und Gewerbe. "Aber die Vorreiterrolle, die Schleswig-Holstein lange Jahre innehatte, ist nicht selbstverständlich. Auch andere Bundesländer können Energiewende. Wenn wir die Besten sein wollen, müssen Unternehmen und Politik im Land an einem Strang ziehen."

Mit Blick auf die Bundestagswahl zeigte sich Marcus Hrach überzeugt: "Diese Wahl ist eine Klimawahl." Damit die Klimaziele noch erreicht werden könnten, müsse die Bundesregierung endlich den Fuß vom Bremspedal nehmen. Bei der jetzt im Frühjahr anstehenden Nachbesserung des EEG 21 müssten zunächst die Ausbaukorridore der Erneuerbaren Energien an den tatsächlichen Strombedarf angepasst werden. "Diese ergeben sich aus dem Pariser Klimaschutzabkommen und den EU-Reduktionszielen bis 2030." Von besonderer Bedeutung werde auch sein, dass auf Bundesebene endlich eine vernünftige Repoweringstrategie entwickelt werde. "Der BWE fordert, dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft ein Repowering für möglichst viele Anlagen durchführbar wird", sagte Hrach.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 10/2021 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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