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Erstes konkretes Ziel des geförderten Projektes ist der Aufbau eines wasserstoffbasierten Drehkreuzes für den Güterverkehr. Foto: Imago

Für die Entwicklung eines Konzepts zur Nutzung von Grünem Wasserstoff im norddeutschen Güterverkehr hat das Unternehmen Hypion mit Sitz in Heide vom Land Schleswig-Holstein eine eigenbetriebliche Förderung in Höhe von 227.059 € erhalten. Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) überreichte in der vorigen Woche in Lübeck einen entsprechenden Förderbescheid an Hypion-Geschäftsführer Harro Possel.

„Die Transformation des Verkehrssektors spielt eine zentrale Rolle in der Wasserstoffstrategie des Landes Schleswig-Holstein“, sagte Albrecht. „Aufgrund der hervorragenden Voraussetzungen für Erzeugung, Lagerung und Verteilung von Grünem Wasserstoff kann der echte Norden in diesem Bereich bundes- und europaweit eine Vorreiterrolle einnehmen. Insgesamt stellen wir für den Ausbau dieser Technologie bis 2023 Fördermittel in Höhe von 30 Millionen Euro zur Verfügung.“

Rund 95 % des heute handelsüblichen gasförmigen Wasserstoffs werden aus fossilem Erdgas hergestellt (Grauer Wasserstoff). Im Gegensatz dazu kann Grüner Wasserstoff durch die Elektrolyse von Wasser mit Strom aus Erneuerbaren Energien quasi CO2-neutral produziert werden. Als Projektentwickler und Investor begleitet Hypion Projektideen rund um die Nutzung von Grünem Wasserstoff von der strategischen Bewertung über die genehmigungsfertige Projektentwicklung bis zu Realisierung und Betrieb. Im Rahmen des geförderten Entwicklungsprojekts soll Hypion gemeinsam mit der Logistik-Initiative Schleswig-Holstein und unter Beteiligung von Unternehmen aus Logistik, Handel, kommunaler Abfallwirtschaft und Bauwirtschaft die wirtschaftliche Nutzung von Grünem Wasserstoff für den Güterverkehr in Schleswig-Holstein vorbereiten.

 

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Bauernblattausgabe 26/2021 unter der Rubrik "Erneuerbare Energien" und im digitalen Bauernblatt.

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